Warnung: Glätte-Chaos! So kommen Sie unbeschadet durch Schnee, Eis & Sturm – die lebenswichtigen Tipps für Autofahrer!
Schnee, Eis und Orkanböen – Deutschland rutscht ins Chaos! Viele Autofahrer wissen nicht, wie sie bei Glätteunfällen richtig reagieren. Wir zeigen, wie Sie sich schützen, Schäden vermeiden und rechtlich auf der sicheren Seite bleiben.

Die aktuelle Wetterlage in Deutschland ist extrem: Der Deutsche Wetterdienst warnt vor starken Schneefällen, Glatteis, Schneeverwehungen und stürmischen Böen – teils orkanartig.
Vor allem in der Nord- und Südwesthälfte drohen über mehrere Tage Schneemengen von bis zu 20 cm in 12 Stunden, kombiniert mit gefährlichem Wind und örtlichem Tauwetter.
Viele Autofahrer sind unsicher, wie sie sich bei winterlichen Straßenbedingungen richtig verhalten und wie sie sich im Falle eines Unfalls absichern.
Gefahren erkennen und richtig reagieren
Bei Schnee, Eisregen oder gefrierendem Regen steigt das Unfallrisiko massiv. Fahren Sie vorausschauend, passen Sie die Geschwindigkeit den Straßenverhältnissen an und halten Sie deutlich mehr Sicherheitsabstand.
Brücken, Waldstrecken oder leicht abschüssige Straßen sind besonders rutschig. Wenn Blitzeis droht, sollten Sie das Auto möglichst stehen lassen.
Trotz aller Vorsicht kann es passieren, dass ein Fahrzeug ins Schleudern gerät. In solchen Situationen gilt: Ruhe bewahren und die Unfallstelle sofort sichern.
Unfallstelle sichern: Schritt für Schritt
- Warnblinker einschalten – zeigt anderen Verkehrsteilnehmern sofort, dass Gefahr besteht.
- Warnweste anziehen – Pflicht auf allen Straßen, besonders bei Dunkelheit, Schneefall oder schlechter Sicht.
- Warndreieck aufstellen – mindestens 50 Meter hinter der Unfallstelle auf Landstraßen, 150 Meter auf Autobahnen, gut sichtbar für nachfolgende Fahrzeuge.
- Fahrzeuge auf den Seitenstreifen oder den sicheren Straßenrand fahren, wenn gefahrlos möglich.
- Rettungsdienst und Polizei alarmieren, insbesondere bei Personenschäden.
- Dokumentation erstellen – Unfallstelle, Straßenzustand (Schnee, Eis, Schneematsch) und Wetterbedingungen fotografieren.
- Daten austauschen – Namen, Adressen, Telefonnummern und Versicherungsinformationen aller Beteiligten erfassen.
Zusätzlich sollten Schnee- und Eisreste vom Fahrzeug entfernt werden, um andere Verkehrsteilnehmer nicht zu gefährden.
Bei Schneeverwehungen kann die Unfallstelle nachträglich noch rutschiger werden – behalten Sie sie im Blick, bis Hilfe eintrifft.
Haftung bei Glätteunfällen
Grundsätzlich haftet der Fahrer, dessen Verschulden zum Unfall geführt hat. Typischerweise greift der Anscheinsbeweis: Wer auffährt, wird zunächst als schuldhaft betrachtet. Kann der Fahrer jedoch nachweisen, dass er angemessen den Witterungsverhältnissen angepasst gefahren ist, kann eine Teilschuld des Unfallgegners entstehen.
Besondere Vorsicht ist bei Glatteis und Eisregen geboten: Hier bewertet die Rechtsprechung die Sorgfaltspflicht deutlich strenger.
️ NIEDERSCHLAGS-CHAOS: Von SW kräftiger Schnee (510 cm/6 h), Staulagen teils unwetterartig, starke Verwehungen
— Meteored Deutschland (@MeteoredDE) January 8, 2026
️ #EISREGEN: In S & Mitte Übergang zu Regen/gefrierendem Regen extreme Glätte
️ NORDEN: Fr. 1015 cm Neuschnee, lokal Unwetter
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Vorbeugung schützt Leben und Geld
Neben defensiver Fahrweise ist es eine Vorschrift Winterreifen zu nutzen, Schneeketten griffbereit zu haben und die Wetterwarnungen von daswetter.com des Deutschen Wetterdienstes regelmäßig zu verfolgen. Bei extremen Wetterlagen gilt: Lieber auf das Auto verzichten, als Risiko einzugehen.
Wer vorbereitet ist, die Unfallstelle korrekt sichert und das eigene Verhalten an die Winterbedingungen anpasst, schützt sich selbst und andere Verkehrsteilnehmer – und bleibt rechtlich auf der sicheren Seite.