Mega-Sturm Eberhard rauscht mit Orkanböen über Deutschland!

Am Sonntag droht Deutschland verbreitet ein schwerer Sturm mit Orkanböen bis ins Flachland. Das Orkantief trägt den Namen Eberhard. Bereits am Samstag gab es bis ins Flachland schwere Sturmböen. Sonntag kann das Wetter noch heftiger werden.

Johannes Habermehl Johannes Habermehl 09 Mär 2019 - 08:25 UTC
Orkan Eberhard wütet in Deutschland
Ähnlich wie der abgebildete Hurrikan bringt das Orkantief Eberhard am Sonntag Deutschland einen schweren Sturm.

Orkantief Eberhard hat es in sich, denn es bringt am Sonntag schweren Sturm nach Deutschland. Einige Wettermodelle rechnen nördlich der Mainlinie mit Spitzenböen bis zu 120 oder gar 130 km/h und das sogar im Flachland. Den ganzen Schwerpunkt kann man heute noch nicht ausmachen, allerdings sollte man auf der Hut sein.

Spaziergänge im Wald oder Park sollten am gesamten Wochenende vermieden werden. Schon am heutigen Samstag bläst der Wind extrem stark. Die stärksten Böen wurden in Kiel mit 94 km/h gemessen. In den Mittelgebirgen weht der Sturm aktuell mit über 120 km/h. Gegen Abend kommt das nächste Sturmfeld nach Deutschland. Es bringt dann verbreitet Böen bis 100 km/h. Das ist aber nur ein Vorgeschmack auf den Sonntag.

Orkan am Sonntag bringt gefährliche Wetterlage

Am Sonntag sollte man am besten zuhause bleiben. Den ganzen Tag über weht ein starker bis stürmischer Wind. Zum Nachmittag hin nähert sich aus Südwesten das nächste umfangreiche Orkantief Eberhard und das hat es in sich. Es kommt im Süden zu schweren Sturmböen bis 100 km/h. Später verlagert sich der Sturm Richtung Norden. Dann kann es dort selbst im Flachland Orkanböen bis zu 130 km/h geben.

Das ist dann eine extrem gefährliche Wetterlage und für weite Teile Deutschlands ist dann mit entsprechenden Unwetterwarnungen zu rechnen. Durch umherfliegende Gegenstände kann es zu einer große Gefährdung kommen, zudem können Äste abbrechen und Bäume umstürzen. Daher ist der Aufenthalt im Freien gefährlich.

Orkan Eberhard bringt heftigen Temperatursturz mit Schneefall

Auf der Rückseite des Orkantiefs rauscht kalte Polarluft zu uns. Diese lässt die Höchstwerte in den Keller stürzen. Zunächst werden am Samstag und Sonntag nochmal Höchstwerte zwischen 9 und 16 Grad erreicht, lokal sind sogar bis zu 17 Grad drin. Doch ab Sonntagnachmittag strömt dann die kalte Luft heran und die Schneefallgrenze sinkt in der Nacht zum Montag bis in tiefe Lagen.

Schneefall zum Montag
In der Nacht zu Montag rauschen die Temperaturen in den Keller. Dabei kann es bis in tiefe Lagen Schnee geben.

Dabei gibt es auch Blitz und Donner, sprich Winter- und Graupelgewitter. Besonders in der Nacht kann es bis in tiefe Lagen Schneeflocken geben. Ab 300 bis 400 m muss man mit schneebedeckten Straßen rechnen. Vielfach ist mit starker Glätte zu rechnen. Daher sollte man immer noch mit Winterreifen unterwegs sein. Auch der Montag bringt weiterhin Sturm und Schnee oder Schneeregen bis in die Niederungen. Die stürmische Westwetterlage geht weiter - Ende offen!

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