Kühe flüchteten offenbar schwimmend vor Hurrikan Dorian

Drei Kühe wurden von den schweren Überschwemmungen des Hurrikans Dorian uüberrascht. Die Kühe wurden lebend auf einer nahe gelegenen Insel in North Carolina gefunden. Die Tiere fehlten ca. 3 Monate und mussten mussten offenbar schwimmend dorthin gelangt sein.

Davi Moura Davi Moura Leon Beurer 22 Nov 2019 - 15:32 UTC
Verrückte Geschichte
Die Kühe führten ein echtes Überlebenstraining ohne Futter, Trinkwasser und mit zahlreichen weiteren Risiken durch.

Der Hurrikan Dorian war ein tropischer Wirbelsturm Ende August und Anfang September dieses Jahres und erreichte Kategorie 5 auf der Saffir-Simpson-Skala. Hurrikanwinde erreichten ungefähr 294 km/h und verursachten unter anderem Schäden auf den Bahamas, in Puerto Rico, an der Ostküste der Vereinigten Staaten. Im Laufe seiner Existenz hat Dorian geschätzte 7 Milliarden US-Dollar an Schaden verursacht und mindestens 58 Menschen getötet.

Die Passage des Hurrikans Dorian an der Ostküste der USA verursachte ein ungewöhnliches Ereignis in North Carolina. Drei Kühe weideten am 6. September dieses Jahres, als sie von den Windböen und dem starken Abfluss der vom Hurrikan Dorian verursachten Überschwemmungen überrascht wurden. Mit dem plötzlichen Verschwinden während des Sturms glaubten ihre Besitzer, die Kühe seien gestorben. Monate später tauchten die Kühe jedoch wieder meilenweit von der Weide entfernt auf.

Die Tiere konnten 13 km zum Cape Lookout Seashore Park in den Outer Banks von North Carolina, einer vom Kontinent getrennten Inselkette, schwimmen. Der Rücktransport von den Kühen ist in Planung und die Tiere werden aktuell vor Ort betreut

Dass Kühe oder andere Tiere plötzlich woanders aufgefunden werden ist recht häufig nach solchen Wirbelstürmen, aber es gibt normalerweise keine Überlebenden. Die Tiere mussten mit einer Reihe von Faktoren kämpfen, um zu überleben, wie zum Beispiel: durch Sturmböen umherfliegende Trümmer, die sie hätten töten können; Ebenso ist das Hochwasser voller Unrat, die ebenfalls zum Tod der Tiere geführt haben könnten. Eine einziger Blitz würde ausreichen, um das Leben von Kühen zu beenden. Die Kühe gelangten durch turbulente Gewässer zum Atlantik.

Das Hochwasser trug nicht nur die Kühe davon. Es wird angenommen, dass mindestens 28 Pferde mitgenommen wurden, aberkeines ist wieder aufgetaucht. Einige der toten Pferde sind an der Cape Lookout National Seashore aufgetaucht, während andere vermisst bleiben und vermutlich im Meer ertrunken sind. Wenn während eines Sturms Wasser aufzusteigen beginnt, ziehen die Pferde in höhere Gebiete, aber sie hatten einfach nicht genug Zeit. Der Sturm hat sehr schnell zugenommen und sie wurden überrascht.

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