Heftiger Tornado wütet und bringt Zerstörung!

Ein heftiger Tornado hat am Dienstag eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Im französischen Arles kam es zu großen Schäden. Zahlreiche Häuser sind unbewohnbar. Der Tornado wirbelte sogar Autos durch die Luft.

Leon Beurer Leon Beurer 17 Okt 2019 - 00:15 UTC

Eigentlich erwartet man Tornados mehrheitlich im Sommer bei heftigen Gewittern. Doch diesmal gab es einen heftigen Tornado mitten im Oktober und zwar in Südfrankreich. Der kurzer, aber heftige Wirbelsturm tobte über der Stadt Arles und über einem Campingplatz. Dabei wurden über 80 Häuser zum Teil so schwer beschädigt, dass sie unbewohnbar sein.

Ganze Dächer wurden abgerissen und auf dem Campingplatz wurden Wohnwagen umgeweht und Autos durch die Luft geschleudert. Zahlreiche Ferienhäuser wurden bis auf die Grundmauern zerstört. Glücklicherweise gab es keine Opfer. Auch bei uns in Deutschland gab es am späten Dienstagabend Unwetter. Dabei war vor allen Dingen Starkregen ein großes Problem.

Tornados sind lebensgefährlich

Tornados sind besonders gefährlich, da sie große Windgeschwindigkeiten erreichen können. Es gab bereits Tornados die es auf 500 km/h geschafft haben. Das ist natürlich nur eine Schätzung, denn echte Windmessungen sind bei diesen Geschwindigkeiten nicht mehr möglich. Meist weht es die Wetterstation davon und damit sind echte Messungen nicht möglich.

Auch in Deutschland gibt es jedes Jahr 40 bis 60 Tornados. Meist treten diese eher in den Sommermonaten auf und weniger im Herbst oder gar im Winter. Wenn man einen Tornado auf sich zukommen sieht, dann sollte man sich im rechten Winkel von seiner Zugbahn wegbewegen und das recht schnell. Dann hat man eine gute Chance dem Wirbelsturm zu entkommen. Keinesfalls stehenbleiben und noch filmen oder Fotos machen.

Ruhiges Herbstwetter dauert an

Tornadogefahr gibt es in den kommenden Tagen keine mehr, weder in Frankreich, noch in Deutschland. Die Wetterlage ist eher ziemlich ruhig. Auch die spätsommerliche Wetterlage ist vorbei. Daher ist das Gewitterrisiko nun eher gering. In den kommenden Tagen müssen wir meist mit Wolken rechnen. Die bringen hier und da auch mal Regen. Der Osten bekommt am wenigsten ab. Im Westen wird es schon etwas mehr sein. Hier fallen binnen der kommenden 7 Tage bis zu 40 mm Niederschlag.

Größere Änderungen sind in der Wetterlage erstmal nicht zu erwarten. In einigen Medien wurde zum Monatsende ein erster Wintereinbruch angekündigt. Dieser ist allerdings derzeit nicht in Sicht. Sämtliche bekannte Wetterdienste sind darauf angesprungen und berichten über diesen ominösen Wintervorstoß. Doch heute ist er bei keinem Wettermodell zu finden. Warten wir es ab!

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