Homeoffice kann genauso gut sein wie die Arbeit im Büro, sagt die Wissenschaft
Mittlerweile ist das Homeoffice eine gute Möglichkeit, um konzentrierter eine Aufgabe zu erledigen oder einfach den anstrengenden Weg zur Arbeitsstelle einzusparen. Besonders jetzt im Herbst, wenn das Wetter wieder unbeständiger wird.

Nicht zuletzt sind es die vielen Baustellen, ob auf den Straßen oder den Schienen, die Menschen das Pendeln zur Arbeitsstelle schwer machen.
Die Anwesenheit im Büro macht die Arbeit nicht besser
Eine neue Studie aus Norwegen hat aufgezeigt, dass selbst in einer Einarbeitungsphase nicht zwingend die Anwesenheit im Büro einen großen Unterschied macht.
Anniken Grønstad ist außerordentliche Professorin für Organisationspsychologie und Management am Oslo New University College. Eine Arbeit im Homeoffice ist für sie kein Problem, sofern es Ansprechpersonen gibt.
Vor allem die jungen Kolleginnen und Kollegen sind an einen flexiblen Arbeitsort gewöhnt. Viele junge Arbeitnehmer machen ihre Jobauswahl davon abhängig, ob Remote-Arbeit möglich ist.
Neue Kollegen brauchen nur erreichbare Ansprechpartner
Laut dem Forschungsteam ist es entscheidend, ob Kolleginnen und Kollegen die Neuen unterstützen können, nur das muss nicht vor Ort geschehen.

Es wird deutlich, dass die Anzahl der Tage, die Menschen zusammen in einem Büro verbringen, nicht ausschlaggebend für eine gute Einarbeitung ist.
Darüber hinaus ermöglichen die Tage im Homeoffice besonders für neue Mitarbeitenden eine ruhige und konzentrierte Atmosphäre.
So können sich neue Arbeitsabläufe, Dokumentenverwaltungen und vieles mehr entspannt erlernen und umsetzen lassen.
Das Erlernen der neuen Abläufe funktioniert in konzentrierter und ruhiger Atmosphäre
Ein Großraumbüro ist kein geeigneter Raum, um sich die neuen Arbeitsschritte einprägen zu können.
Laut den aktuellen Angaben des Statistisches Bundesamtes arbeiten in Deutschland aktuell 46 Prozent mit Home-Office Möglichkeit deutlich häufiger am Arbeitsplatz als von zu Hause aus.
Jedoch machen die Zahlen auch deutlich, dass besonders die Altersklasse von 30 bis 45 Jahren am häufigsten im Homeoffice produktiv ist. Darüber hinaus ist die Arbeit im Homeoffice ein guter Beitrag für den Klimaschutz.
Artikelreferenz
Christensen, J. O & Trevino Garcia, L. E. (2025). Hybrid work and mental distress: A cross-sectional study of 24,763 office workers in the Norwegian public sector.
destatis.de. (2026). Anteil leicht gestiegen: 25 % der Erwerbstätigen arbeiteten 2025 im Homeoffice.