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Zwischen Schneesturm und Dauerfrost: Deutschland wintert langsam ein!

Ab dem 3. Advent wird es in Deutschland noch kälter und es kommt Schneefall auf. Doch die Schneemengen sind noch total unsicher. Von ein paar Flocken bis hin zu einem Schneesturm ist in einigen Landesteilen alles dabei. Noch besteht allerdings kein Grund zur Sorge.

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EIn einigen Regionen von Deutschland könnte es ab dem kommenden Wochenende ziemlich weiß werden.

Während einige Meteorologen bereits den totalen Verkehrszusammenbruch proklamieren und Vergleiche mit den Ereignissen im Ahrtal ziehen, bleiben wir doch lieber mal auf dem Boden der Tatsachen. Solche dramatischen Aussagen sorgen nur für unnötige Panik. Außerdem haben die heutigen Modelle am Donnerstagmorgen die Wetterlage bereits deutlich entschärft. Es sieht mehrheitlich nach typischen Schneefällen für die Jahreszeit aus. Allerdings kann es besonders in höheren Lagen zu Schneeverwehungen kommen, denn der Wind weht meist frisch bis stark.

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Am kommenden Montagnachmittag herrscht in weiten Teilen Deutschlands leichter Dauerfrost. Der Winter legt einen Zahn zu.

Schuld an dem Schnee ist ein Tief über Polen. Das schiebt immer wieder feuchte Luftmassen heran. Auf polnischem Gebiet können durchaus von Sonntag bis Dienstag 20 bis 30, im Stau der Gebirge auch bis zu 50 cm Neuschnee vom Himmel kommen. Bei uns in Deutschland wäre demnach der Osten besonders betroffen. Die Region von der Ostsee bis zu den Alpen würde Schnee bekommen. Wir rechnen derzeit mit 10 bis 15 cm Schnee, regional auch nur 5 cm. Allerdings: Die Unsicherheiten sind groß! Es könnte auch gar nichts fallen oder deutlich mehr. Alles hängt damit zusammen, wie sich genau dieses Tief bewegen wird.

Dauerfrost, nachts regional unter -10 °C kalt

Die nächsten Tage werden allerdings immer kälter. Aus Nordeuropa strömen kalte Luftmassen zum 3. Advent nach Deutschland. Damit stellt sich bis Sonntag immer häufiger Dauerfrost ein. Stellenweise ist es eisig kalt. Nachts sind dann auch mal -10 bis -15 Grad möglich. Das gilt besonders für Regionen, in denen Schnee liegt. Die kalte Wetterlage dauert mindestens bis nächste Woche Donnerstag an. Dann nehmen die Unsicherheiten erneut zu. Aus Westen und Südwesten nähern sich milde Luftmassen. In der Folge wäre genau über Deutschland eine Luftmassengrenze möglich.

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Besonders im Osten könnten bis Dienstag einige Zentimeter Schnee vom Himmel kommen.

Das ist aber aktuell alles noch reine Spekulation. Wie es genau zum 4. Advent weitergeht, kann man derzeit nicht sicher vorhersagen. Selbst bis Sonntag und Montag sind die Unsicherheiten aktuell ja noch groß. Da muss man einfach weiter abwarten. Je nachdem, wie viel Schnee fällt, wirkt sich das auch auf die Nächte aus. Bei einer geschlossenen Schneedecke kann es viel kälter werden als ohne.

Weiße Weihnachten? Es ist noch alles möglich!

Gleiches gilt auch für die Frage nach weißen Weihnachten. Die Ausgangswetterlage ist in diesem Jahr eine recht gute. Recht gut für weiße Weihnachten. Wir haben alle Zutaten in unserer Nähe: Kälte und Schnee. Nun muss das ganze nur noch zeitlich zusammentreffen. Das letzte gesamtdeutsche weiße Weihnachtsfest ist schon etwas länger her. Es war im Jahr 2010.

Wir halten Euch über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden. Erstmal müssen wir abwarten, was uns der 3. Advent bringen wird.