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Schneewalze und -20°C: Jetzt kommt der Winter mit Wucht nach Deutschland!

Mitten in der Energiekrise schlägt der Winter nun voll zu und es könnte ab dem 3. Adventswochenende alles noch viel schlimmer werden. Aus Osteuropa nähert sich ein Schneetief, zugleich kommt aus Norden eisige kalte Luft nach Deutschland. Das könnte Deutschland in den Hochwinter stürzen. Bis Weihnachten ist kaum eine Wetteränderung in Sicht.

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Kommt die "weiße Hölle" nach Deutschland? Regional könnte reichlich Schnee vom Himmel fallen.

Da ist eine Schneebombe im Anmarsch. Das zumindest zeigen die Wettermodelle für den 3. Advent. Heute Morgen kommen die Schneemassen in den aktuellen Wetterberechnungen aber sehr weit östlich von Deutschland runter, und zwar genau über Polen. Dort wären bis zu 50 cm Neuschnee möglich. Deutschland würde besonders im Süden, Südosten und teilweise in der Landesmitte davon etwas abbekommen.


Je nach Wettermodell ist es ein wildes hin und her. Ein mächtiges Schneetief könnte Teile von Europa in ein Schneechaos stürzen. Kaum wäre der Schnee vom Himmel gefallen, würde die nachströmende Kaltluft in weiten Teilen Europas für einen Eiskeller sorgen.

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Das ECMWF rechnet bis Dienstag in Polen mit mehr als 50 cm Neuschnee. Bei uns in Deutschland blieben die Schneemengen moderat. Doch das kann sich alles auch nochmal deutlich zu uns nach Deutschland verschieben.

Nachts sinken die Werte in der nächsten Woche auf minus 10 bis minus 20 Grad, je nach Schneedecke. Der Winter würde voll zuschlagen. Doch noch ist nicht genau klar, wo die Schneewalze ihre Fracht abladen wird. Das bleibt sehr spannend. Mitten in der größten Energiekrise unseres Landes schlägt der Winter in Deutschland voll zu.

Chancen auf weiße Weihnachten steigen!

Selbst die Wahrscheinlichkeit auf weiße Weihnachten steigt in den kommenden Tagen immer weiter an und warum ist das so? Das liegt an der Ausgangswetterlage in diesem Jahr. Viel Kälte und Schnee ist um Deutschland herum unterwegs. Das war in den Vorjahren selten so extrem ausgeprägt gewesen. Das letzte Mal waren die Bedingungen für weiße Weihnachten im Dezember 2010 so gut. Damals hat es dann auch fast überall mit Schnee zum Fest geklappt. Doch die Unsicherheiten sind immer noch groß. Während das US-Wettermodell bis zum 4. Advent bei Kälte bleibt, sieht es das ECMWF etwas anders.

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Am nächsten Montag würde sich in den meisten Teilen von Deutschland Dauerfrost einstellen. Eine sehr winterliche Wetterlage, die von Schneefällen begleitet werden würde.

Nach dem europäischen Wettermodell könnte es schon kommende Woche Mittwoch deutlich milder werden. Es sieht nach einer Luftmassengrenze über Deutschland aus und das wäre natürlich auch ein Schneebringer auf der einen und ein Regenbringer auf der anderen Seite. Je nachdem, ob man auf der kalten oder auf der warmen Seite liegt.

Energiekosten werden rasant ansteigen

Das hat nun wirklich kaum einer gedacht. Ausgerechnet der Dezember stürzt in den Keller. Sämtliche Langfristprognosen sind von einem deutlich zu warmen Monat ausgegangen. Davon ist aktuell weit und breit nichts zu spüren. Zweistellige Höchstwerte sind bis auf Weiteres in Deutschland nicht zu erwarten. Da wird es eher zweistellige, negative Tiefstwerte geben.

Wir müssen uns warm anziehen, die Heizkosten werden in den nächsten Wochen nach oben schießen. Hoffen wir, dass unsere Gasvorräte reichen werden! Eine markante Erwärmung ist bis Weihnachten jedenfalls nicht in Sicht...eher das Gegenteil!