Wetterwechsel steht an: Was bringt die letzte Januarwoche?

Die Wetterlage stellt sich kommende Woche total um. Das Hoch zieht ab und macht einer Westwetterlage Platz. Dabei gibt es zeitweise sogar mal Schnee. Lokal drohen Sturmböen. Wie geht es zum Monatsende weiter?

Johannes Habermehl Johannes Habermehl 26 Jan 2020 - 13:07 UTC
Wintereinbruch
In den höheren Lagen kann es nächste Wochen Schneefall geben und glatt werden.

Die ruhige Wetterlage findet nun ein Ende. In den vergangenen Tagen gab es oftmals hohen Luftdruck. Das Hoch Ekart war in weiten Teilen Europas wetterbestimmend. Da ging beim Wetter recht wenig. Besonders in Deutschland war eine Inversionswetterlage prägend. Unten war es ziemlich kalt und oben war es dagegen sehr mild. Bisher ist der Winter in Deutschland eine echte Katastrophe. Das merken auch die Liftanlagenbetreiber in den Mittelgebirgen.

Doch in der kommenden Woche stellt sich das ganze ein wenig um. Anfangs kann es dabei sogar am Dienstag und am Mittwoch Schneefall in den mittleren und höheren Lagen geben. Da gitbts dann auch mal einen Hauch von Winterwetter. Ab 600 bis 700 m gibt es sogar um 10 bis 20 cm Neuschnee. Allerdings ist es fraglich, on der Schnee lange liegen bleiben wird, denn die Windrichtungen wechseln in der kommenden Woche ziemlich schnell. Teils kühle Nordwestluft, dann wieder mildere Westluft mit Tauwetter bis in die höheren Lagen. Daher schneit es mal, dann taut es wieder.

Dienstag recht stürmisch, aber aktuell kein großer Sturm

Am Montag ziehen aus Westen dicke Regenwolken auf. Diese erreichen bis zum Abend auch den Osten. Dabei frischt der Wind merklich auf. Die Höchstwerte erreichen 4 bis 8 Grad, im Südwesten auch mal bis zu 10 Grad. Am Dienstag ist es mit 4 bis 7 Grad wieder etwas kühler, in den höheren Lagen liegen die Topwerte um 2 bis 4 Grad. Dort kann es auch stellenweise Schneeregen oder Schnee geben. In den Hochlagen droht Straßenglätte. Dazu gibt es auch noch einen stärker werdenden Wind.


Die höchsten Böen erwarten wir nach aktuellem Stand im Südwesten und Süden. Dort kann es im Saarland, in Rheinland-Pfalz, teilweise in Hessen, Bayern und Baden-Württemberg auch einzelne Sturmböen geben. In den Hochlagen sind auch orkanartige Böen möglich. Die genaue Entwicklung des Sturms ist aber immer noch unsicher. Noch vor einigen Stunden wurden auch an der See teilweise Orkanböen erwartet. Das hat sich nun aber wieder geändert.

Zum Wochenende wieder deutlich frühlingshafter- bis 13 Grad warm!

Auch der Mittwoch bleibt windig, teils auch stürmisch. Die Temperaturen ändern sich dabei kaum. Ähnlich geht es dann auch am Donnerstag weiter. Zum Freitag dreht der Wind dann aber wieder vermehrt auf voll West. Das bedeutet die Luft kommt wieder direkt vom Atlantik und dann ist es auch direkt wieder sehr warm. Die Höchstwerte liegen Freitag bei 6 bis 10 Grad. Die Schneefallgrenze steigt im Tagesverlauf wieder deutlich an.

Samstag und Sonntag wird es dann wieder deutlich milder. Der Frühling klopft an die Tür. im Südwesten erreichen die Temperaturen teilweise deutlich über 10 Grad. Stellenweise sind sogar bis zu 15 Grad drin. Ist das der Auftakt zu einem sehr warmen Februar? Das schauen wir uns morgen genauer an!

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