Wetterforscher sicher: "Sie kommt" Extremhitze rollt an – bis Freitag fast 40 Grad: Alles wieder von vorne?

Jetzt also doch! Die Extremhitze baut sich in der neuen Woche immer weiter auf. Bis Freitag drohen im Südwesten fast 40 Grad – die Waldbrandgefahr schießt in Richtung Höchststufe.

Jetzt ist es raus – und es kommt genau so, wie viele es befürchtet haben. Nach kurzer Verschnaufpause baut sich in der neuen Woche eine regelrechte Extremhitze auf, die von Tag zu Tag mehr Fahrt aufnimmt. Aus warm wird heiß, aus heiß wird brütend – und ein Ende ist erst mal nicht in Sicht.

Sei einer der Ersten, der die neuesten Wetter-Updates erhält, indem Du unserem neuen WhatsApp-Kanal beitrittst. Folge uns und schalte die Benachrichtigungen ein.

Der Grund ist ein alter Bekannter, der uns schon in den vergangenen Wochen ins Schwitzen gebracht hat: ein mächtiger Heat Dome, der sich wie ein Deckel über Deutschland und weite Teile Mitteleuropas legt und die Hitze regelrecht einsperrt. Sie kommt – und diesmal richtig.

„Sie kommt!" – Die Hitze legt Tag für Tag nach

Was sich seit Tagen angedeutet hat, wird jetzt zur Gewissheit. Die Temperaturen kennen in dieser Woche nur noch eine Richtung: steil nach oben. Schon zur Wochenmitte wird es vielerorts hochsommerlich, doch das ist erst der Anfang.

Die nächste Hitzeblase schiebt sich nach Deutschland.
Die nächste Hitzeblase schiebt sich nach Deutschland.

Bis zum Freitag dreht die Hitze dann so richtig auf. Der Höhepunkt der Extremhitze rückt näher – und mit ihm Werte, die selbst hartgesottene Sommerfans ins Grübeln bringen. Das Horror-Hitzewetter der vergangenen Wochen scheint sich eins zu eins zu wiederholen.

Fast 40 Grad im Südwesten – „eine echte Zumutung"

Besonders der Südwesten bekommt die volle Wucht ab. Zum Freitag hin sind hier stellenweise knapp 40 Grad möglich – Werte, bei denen einem schon beim Blick auf die Wetterkarte der Schweiß ausbricht.

Zwar fallen manche Berechnungen etwas vorsichtiger aus und sehen die Spitze „nur" bei 35 oder 36 Grad. Doch ehrlich gesagt macht das den Kohl auch nicht mehr fett. Ob 36 oder 39 Grad – wer bei praller Sonne ranmuss oder in einer aufgeheizten Dachwohnung sitzt, für den ist beides schlicht eine echte Zumutung.

Pulverfass Wald – Waldbrandgefahr auf Höchststufe

Was aber wirklich alarmiert, ist die staubtrockene Landschaft. Nach Wochen ohne nennenswerten Regen ist der Boden vielerorts ausgedörrt wie Zunder – jeder Funke, jede weggeworfene Kippe kann jetzt zur Katastrophe werden.

Vor allem im Südwesten schießt die Waldbrandgefahr in Richtung höchste Stufe. Wälder und Wiesen verwandeln sich in ein Pulverfass, und ein einziger unachtsamer Moment reicht, damit es lichterloh brennt. Die Feuerwehren stehen längst in Habachtstellung.

Tropennächte – der Körper kommt nicht zur Ruhe

Und als wäre die Tageshitze nicht genug, wartet in der Dunkelheit das nächste Problem. In den Städten sinken die Temperaturen auch nachts kaum noch unter die 20-Grad-MarkeTropennächte, in denen an erholsamen Schlaf kaum zu denken ist.

Für den Körper ist das Schwerstarbeit. Wer nachts nicht runterkühlt, ist tagsüber gereizt und ausgelaugt. Besonders ältere Menschen, Kinder und Kreislaufpatienten sollten jetzt gut auf sich aufpassen und vor allem eines: viel trinken.

Alles wieder von vorne? So geht es weiter

Die große Frage, die sich jetzt viele stellen: Kommt tatsächlich alles wieder von vorne? Nach aktuellem Stand deutet leider vieles darauf hin. Der Heat Dome zeigt sich hartnäckig und will so schnell nicht weichen.

Zwar können einzelne Gewitter zwischendurch für kurze Abkühlung sorgen, doch die bringen oft eher neue Gefahren als echte Erleichterung. Fazit: Der Sommer 2026 legt nach – Rollos runter, Wasser bereitstellen und durchhalten.