Wetterdienst rechnet mit Schneepeitsche in der nächsten Woche!

Das triste Novemberwetter ist wirklich sehr öde. Man hat jeden Tag das gleiche Wetter. Nächste Woche kommt aber Schwung in die Wetterküche. Bis ins Flachland könnte es den ersten Schnee der neuen Wintersaison geben.

wintereinbruch
Nächste Woche sieht es nach den ersten Schneefällen bis ins Flachland aus.

Die Wetterlage ist in diesem November sehr gespalten. In den ersten beiden Wochen hatten wir zeitweise Frühlingswetter mit Höchstwerten über 20 Grad. Am 2. November wurden sogar bis zu 24 Grad gemessen. Dazu gab es viel Sonnenschein. Damit hat der Monat November jetzt schon sein Klimamittel beim Sonnenschein erfüllt. Das Niederschlagssoll ist dagegen erst zu 25 Prozent erledigt worden. Es ist deutlich zu trocken, teilweise haben wir eine extreme Dürre.

Das könnte auch spannend sein: Klimarekord- 2020 ist so warm wie selten zuvor!

Die Temperaturen sind zu hoch. Das resultiert aber meist auf den sehr warmen ersten beiden Wochen. Aktuell ist es deutlich kühler geworden und die Temperaturen sind der Jahreszeit weitgehend angepasst. Damit sinken auch die Mittelwerte weiter ab. Einen rekordwarmen November wird es nicht mehr geben. Der bisher wärmste November seit 1881 war im Jahr 2015 mit 7,5 Grad. Da liegen wir aktuell schon darunter.

Tiefs könnten Schnee bringen

Bis zum 1. Advent geht beim Wetter noch alles sehr ruhig weiter. Es gibt viel Dunst und Nebel, stellenweise fällt aus der Nebeldecke auch mal etwas Sprühregen. Die Höchstwerte steigen heute auf 6 bis 11 Grad, auch morgen sind ähnliche Werte drin. Nachts sinken die Temperaturen auf plus 5 bis minus 2 Grad. Dann müssen wir teilweise mit glatten Straßen rechnen. Auf den Straßen also bitte langsam fahren.

Auch das erste Adventswochenende bringt keine großen Überraschungen. Morgens ist viel Nebel unterwegs und nachmittags scheint stellenweise die Sonne. Die Luft erwärmt sich je nach Sonnenscheindauer auf 5 bis 10 Grad am Samstag und magere 0 bis 6 Grad am 1. Advent. In der Nacht zu Montag nähert sich dem Osten ein Niederschlagsband. Im Erzgebirge wäre dann sogar Schneeflocken möglich.

Zwischen Herbst und Winter

Am Montag klettern die Temperaturen auf 2 bis 6 Grad, am Dienstag auf 1 bis 7 Grad. Dann nehmen die Unsicherheiten aber stark. Das US-Wettermodell GFS sieht am Dienstag weiterhin ruhiges Hochnebelwetter. Das europäische Wettermodell rechnet am Dienstag schon mit dem ersten Tief. Dieses könnte Schneeregen und Schnee bis in tiefe Lagen bringen. Danach wird es sehr unübersichtlich. Mittwoch und Donnerstag nähert sich ein Höhentief. Wohin das aber genau zieht, kann man heute auch noch nicht sagen.

Wir sitzen nächsten Woche irgendwo zwischen Herbst und Winter fest. Je nachdem wie die Tiefs sind bewegen kann es Schnee oder Regen geben oder es bleibt direkt ganz trocken. Die Wetterlage ist sehr, sehr spannend. Endlich kommt wieder Schwung in die Wetterküche. Genaue Prognosen wird es ab dem Wochenende geben! Wir müssen uns in Geduld üben.