Wetter stürzt in den Eiskeller: Nach 22 Grad kommt plötzlich Frost bis minus 8 Grad – das Datum steht fest

Erst verwöhnt uns der Oktober mit Sonne und fast 22 Grad, dann folgt der eisige Absturz. Ab diesem Tag drohen Frostnächte in ganz Deutschland.
Was sich in den nächsten Tagen über Deutschland abspielt, ist ein Wetterumschwung wie aus dem Bilderbuch. Zuerst gibt es noch einmal fast spätsommerliche Wärme, dann rauscht das Thermometer innerhalb weniger Tage nach unten. Die Wettermodelle zeigen den Wendepunkt inzwischen sehr deutlich: Ab Halloween, also ab dem 31. Oktober, beginnt die Frostzeit. Bis dahin sollten Sie jede Minute draußen genießen.
Der Kontrast könnte kaum größer sein. Von 22 Grad im Südwesten geht es bis auf minus 8 Grad am Erdboden hinunter, und das in weniger als einer Woche. Wer jetzt noch Gartenarbeit, Reifenwechsel oder den letzten Ausflug vor sich herschiebt, sollte den Plan dringend vorziehen.
Der Goldene Oktober gibt noch einmal Vollgas
Bevor die Kälte kommt, zeigt sich der Herbst noch einmal von seiner schönsten Seite. Der Star dieser Woche ist eindeutig der Dienstag, an dem verbreitet 15 bis 20 Grad gemessen werden. Im Südwesten sind sogar 21 oder 22 Grad möglich, für Ende Oktober ein richtig warmer Wert.

Dazu kommt zeitweise kräftiger Sonnenschein, der die bunten Wälder und Weinberge zum Leuchten bringt. Vor allem in der Pfalz, am Oberrhein und rund um Rhein-Main wird das ein echter Genusstag. Planen Sie hier ruhig noch eine Wanderung, eine Radtour oder einen Kaffee in der Sonne ein, denn so warm wird es so schnell nicht wieder.
Halloween bringt den eisigen Absturz
Ab Mittwoch wird es dann Schritt für Schritt kühler, und zum Wochenende kippt die Lage endgültig. In den frühen Morgenstunden von Halloween kann sich der Nachtfrost über weite Teile des Landes ausbreiten. Deutlich kältere Luft drängt von Norden herein und vertreibt die milde Herbstluft regelrecht.
In klaren Nächten sinken die Werte dann auf minus 2 bis minus 5 Grad. Tagsüber wird es kaum noch wärmer als 10 Grad, und gefühlt ist es durch den frischen Wind oft noch ungemütlicher. Für Kinder, die abends verkleidet von Haus zu Haus ziehen, heißt das: dicke Strumpfhose und warme Jacke unters Kostüm.
Raureif und Glätte am frühen Morgen
Direkt über dem Erdboden wird es noch einmal deutlich eisiger. Hier sind minus 7 bis minus 8 Grad möglich, und am Morgen können Wiesen und Gärten komplett weiß überzuckert sein. Auf Autos, Hecken und Zäunen setzt sich dicker Raureif fest.

Gefährlich wird das vor allem auf den Straßen. Brücken, Waldwege und schattige Kurven können morgens spiegelglatt sein, auch wenn der Asphalt auf den ersten Blick trocken wirkt. Nehmen Sie sich also mehr Zeit für den Weg zur Arbeit und legen Sie den Eiskratzer schon mal ins Handschuhfach.
Diese Pflanzen müssen sofort ins Haus
Für Gartenbesitzer und Balkonfreunde heißt es jetzt: schnell handeln. Alles, was keinen Frost verträgt, sollte spätestens bis Freitag an einen geschützten Ort. Ganz oben auf der Liste stehen Kübelpflanzen wie Oleander, Zitronenbäumchen, Engelstrompeten und Geranien.
Dahlien- und Gladiolenknollen gehören ebenfalls jetzt aus der Erde, bevor der Boden durchfriert. Zu schwere Töpfe wickeln Sie am besten in Vlies oder Jute und rücken sie eng an die Hauswand. Oft reicht schon eine einzige frostige Nacht, und die Lieblingspflanze ist verloren.
Ohne Winterreifen wird es jetzt riskant
Spätestens jetzt gehören die Winterreifen aufs Auto. Sommerreifen werden bei Kälte hart und verlieren auf Reif und überfrorenen Stellen schnell den Halt. Der Bremsweg wird dadurch spürbar länger, und schon eine kleine Unachtsamkeit kann teuer werden.
Die alte Regel „von O bis O“, also von Oktober bis Ostern, passt in diesem Jahr perfekt. Nutzen Sie die warmen Tage bis Freitag für den Reifenwechsel und checken Sie gleich Frostschutz und Batterie mit. Denn nach diesem letzten Sonnengruß des Oktobers zeigt der Winter zum ersten Mal, was er draufhat.