Wetter am Wochenende: Schwerer Sturm zieht auf!

Das Wetter wird immer dramatischer. Nun schneien auch Orte im Erzgebirge total ein. Der Schneefall dauert bis zum Freitag an. Am Wochenende droht das nächste Ungemacht. Wir müssen uns am Sonntag auf einen schweren Sturm einstellen. Selbst in tiefen Lagen sind schwere Sturmböen möglich.

Johannes Habermehl Johannes Habermehl 09 Jan 2019 - 22:15 UTC
Schneesturm
In den Alpen und den Hochlagen der Mittelgebirge steht neues Ungemacht bevor. Zum Schneefall kommt ein Sturm auf, vorübergehend gibt es Tauwetter.

Von Entspannung kann an der Wetterfront nun echt keine Rede sein. Ganz im Gegenteil, es wird immer dramatischer. In einigen Orten im Erzgebirge liegt nun 1 Meter Schnee und lokal auch noch mehr und es schneit einfach weiter. Auch im Süden und in den Alpen gibt es Schnee in Massen. Ganz schlimm kann es am Sonntag werden. Dann gibt es kurzzeitig Tauwetter bis in höhere Lagen. Das erhöht die Lawinengefahr nochmal deutlich.

Zudem gibt es am Sonntag Sturm, in den Hochlagen der Alpen setzt ein heftiger Schneesturm ein. Wer dann noch auf den Pisten unterwegs ist, dem ist kaum noch zu helfen. Wintersport wird dann kaum noch möglich sein bzw. ist dann einfach nur noch lebensgefährlich. Doch schauen wir uns das Wetter am Wochenende mal etwas genauer an.

Schwerer Sturm ab Sonntagnachmittag - Orkanböen möglich!

Am Freitagmorgen schneit es in einem Streifen vom Saarland über Rheinland-Pfalz, Hessen, Thüringen und Sachsen-Anhalt bis nach Berlin und Brandenburg. Auf den Straßen ist mit Behinderungen zu rechnen. Im Nordwesten geht der Schnee rasch in Regen über. Dabei werden am Freitag maximal minus 5 bis plus 6 Grad erreicht. Der Samstag bringt 0 bis 7 Grad, die höchsten Werte an der Nordsee und die tiefsten am Alpenrand. Dazu gibt es im Südosten weitere Schneefälle, sonst sind Wolken mit Regen unterwegs.

Wetter am Sonntag
Chaoswetter am Sonntag: Im ganzen Land gibt es Wind und Sturm. Dazu dann noch jede Menge Regen und die Schneefallgrenze steigt bis in die Hochlagen an.

Der Sonntag startet noch recht ruhig. Allerdings zieht dann am Vormittag aus Nordwesten kräftiger Regen auf. Mit dem Regen frischt der Wind merklich auf und die Temperaturen steigen deutlich nach oben. Westlich des Rheins sind dann bis zu 10 Grad möglich. Lediglich im äußersten Süden ist es mit 3 bis 5 Grad etwas kälter. Zum Abend nimmt der Wind weiter zu und es sind bis ins Flachland schwere Sturmböen um 100 km/h möglich. In den Alpen setzt in der Nacht zu Montag ein heftiger Schneesturm ein.

In den Alpen Montag und Dienstag neue Schneemassen: bis 1,5 Meter Neuschnee

In den Alpen geht ab Sonntagabend kaum noch was. Vor allen Dingen tobt dann in den Hochlagen ein heftiger Schneesturm und es gibt am Montag und Dienstag jede Menge Neuschnee. In Lagen ab 1000 bis 1500 m sind schon wieder 1 bis 1,5 Meter Neuschnee möglich. Langsam weiß man wirklich nicht mehr wohin man mit der weißen Pracht soll.

Der Wintersport wird auch in den kommenden Tagen immer wieder starken Einschränkungen unterlegen sein. Das vorübergehende Tauwetter führt zu einer hohen Lawinengefahr. Zudem wächst das Gewicht des Schnees weiter an, denn nasser Schnee ist viel schwerer als frisch gefallener Pulverschnee. 1 Kubikmeter Pulverschnee wiegt gut 30 bis 50 kg. Nasser Schnee kann schnell das zehnfache auf die Waage bringen.

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