Unwetter-Alarm: Schneefront erreicht in den nächsten Stunden den Westen zum Feierabend - bis zu 10 cm Neuschnee!

Zum Feierabend zieht eine Schneefront aus Westen auf. Pendler müssen regional mit Schnee, Glätte und stockendem Verkehr rechnen.
Zum Feierabend erreicht eine kompakte Schneefront aus Westen weite Teile der Region. Die Niederschläge setzen teils rasch ein und fallen überwiegend als Schnee, da die Temperaturen bodennah nahe oder unter dem Gefrierpunkt liegen. Besonders heikel ist das Zeitfenster zwischen 16 und 19 Uhr, wenn viele unterwegs sind.
Innerhalb kurzer Zeit können Straßen weiß werden, Sichtweiten sinken, und Bremswege verlängern sich deutlich. Die Wetterlage ist dynamisch: Intensität und Schneehöhe variieren kleinräumig, doch winterliche Bedingungen sind verbreitet wahrscheinlich. Eine gezielte Warnung gilt daher ausdrücklich für den Feierabendverkehr.
Wo trifft es zuerst – regionale Schwerpunkte
Zuerst betroffen sind westliche Landesteile, anschließend breitet sich die Front ostwärts aus. In tiefen Lagen ist nasser Schnee möglich, der schnell anpappt; in höheren Lagen fällt der Schnee trockener und kann zügig liegen bleiben. Besonders exponiert sind Autobahnabschnitte, Brücken und freie Strecken. Auch Stadtrandlagen können schneller auskühlen als Innenstädte. Regional sind 1 bis 5 Zentimeter realistisch, lokal etwas mehr, wenn die Front kurzzeitig intensiv ausfällt. Entscheidend ist die Frontpassage genau zum Feierabend – sie erhöht das Störpotenzial.
Warum gerade der Feierabend kritisch ist
Der Feierabend bündelt Verkehr, Müdigkeit und Zeitdruck. Trifft dann Schneefall auf kalten Asphalt, entsteht akute Glätte – oft innerhalb von Minuten. Räum- und Streudienste brauchen Anlaufzeit, während der Verkehr bereits dicht ist. Hinzu kommt Überfrieren nach kurzen Pausen im Niederschlag. Das Zusammenspiel aus Niederschlagsbeginn, Temperatur und Verkehrsdichte macht diese Lage besonders riskant. Schon leichter Schnee kann den Verkehrsfluss spürbar bremsen und Auffahrunfälle begünstigen.

Was der Wetterdienst einordnet
Nach Einschätzung des Deutschen Wetterdienstes handelt es sich um eine kurzlebige, aber wirksame Schneefront. Entscheidend sei weniger die Gesamtschneemenge als der Zeitpunkt. In der Phase der stärksten Intensität kann es zu raschen Straßenzustandsänderungen kommen. Der Wetterdienst betont die regionale Unsicherheit: Während ein Ort nur leicht angezuckert wird, kann wenige Kilometer weiter durchgehender Schneefall einsetzen. Genau diese kleinskaligen Unterschiede erhöhen das Risiko im Feierabend.
Konsequenzen für Pendler und Betriebe
Pendler sollten mehr Zeit einplanen, defensiv fahren und nach Möglichkeit früher oder später starten. ÖPNV kann verzögert sein, besonders auf oberirdischen Strecken. Betriebe mit Schichtwechseln im Abendbereich sollten Flexibilität ermöglichen. Wer zu Fuß unterwegs ist, muss mit rutschigen Gehwegen rechnen. Parkplätze, Rampen und Zufahrten werden schnell glatt. Kurz: Die Lage ist beherrschbar, aber nur mit angepasstem Verhalten.
Kurz & klar: Diese Warnung gilt
Diese regionale Warnung bezieht sich ausschließlich auf die Schneefront im Feierabend. Außerhalb dieses Zeitfensters kann sich die Lage rasch entspannen. Dennoch gilt: Vorsicht bei plötzlichem Schneeeinsatz, Abstand vergrößern, Tempo reduzieren und Wetterupdates verfolgen. Wer kann, bleibt während der Frontpassage zu Hause. So lassen sich Risiken minimieren, bis die Schneefront ostwärts abgezogen ist.