Tornado-Gefahr am Dienstag? „Das macht mir Sorgen" – diese eine Zutat lässt die Atmosphäre explodieren

Am Dienstag droht der gefährlichste Tag des Sommers: schwere Unwetter, großer Hagel, Orkanböen und sogar Tornados. Eine einzige Zutat macht die Lage brisant – und danach kommt es knüppeldick.

Machen Sie sich bereit, denn der Dienstag hat es faustdick hinter den Ohren. Von Westen rollt eine gefährliche Unwetterfront heran, und die verwandelt den Tag in ein regelrechtes Pulverfass. Noch brennt die Sonne, noch steht die Luft drückend und schwül über dem Land. Doch dahinter lauert schon der große Knall.

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Was sich da zusammenbraut, hat das Zeug zum gefährlichsten Tag dieses Sommers – und eine einzige Zutat macht das Ganze so brisant. Wer am Dienstag draußen unterwegs ist, sollte den Himmel im Blick behalten.

Dienstag wird zum Pulverfass

Wenn die Front am Dienstag auf die aufgeheizte Luft trifft, geht es Schlag auf Schlag. Kräftige Schauer, heftige Gewitter und schwere Unwetter fegen über Deutschland hinweg. Sturzartiger Starkregen kann Straßen in Sekunden fluten und Keller volllaufen lassen.

Am Dienstag drohen in Deutschland bei schweren Gewittern Tornados.
Am Dienstag drohen in Deutschland bei schweren Gewittern Tornados.

Dazu kommt großer Hagel, der Autos verbeult und ganze Ernten zerschlägt. Und dann sind da noch die Sturm- und Orkanböen, die längst nicht ausgeschlossen sind. Sichern Sie alles, was der Wind packen könnte, und bleiben Sie im Zweifel drinnen.

Warum die Schwüle zum Zünder wird

Der Schlüssel zu allem ist die drückende Schwüle. Zur glühenden Hitze am Boden gesellt sich jede Menge Feuchtigkeit, und genau diese Mischung ist der pure Zunder für die Atmosphäre. Man kann es sich vorstellen wie eine überheizte Dampfmaschine.

Je mehr Energie sich unten staut, desto gewaltiger entlädt sie sich nach oben. Die feuchtwarme Luft schießt kilometerhoch in den Himmel und türmt sich zu riesigen Gewitterwolken auf. Das ist der Motor, der den Dienstag so explosiv macht.

Kann es wirklich Tornados geben?

Und ja, sogar Tornados stehen im Raum. Damit sich ein solcher Wirbel bildet, braucht es zwei Dinge: viel Energie und einen Höhenwind, der mit der Höhe dreht und zunimmt. Beginnt eine Gewitterzelle dann zu rotieren, kann sich unter der pechschwarzen Wolkenbasis ein Rüssel bilden.

Reicht er bis zum Boden, ist der Tornado da. Genau solche feuchtwarmen Lagen mit kräftigem Höhenwind sind bei uns die klassische Zutat für Wirbelstürme. Meist bleibt es bei einer kleineren Windhose – doch verlassen sollte man sich darauf keinesfalls.

Diese Regionen müssen jetzt aufpassen

Besonders auf der Hut sein sollten Sie überall dort, wo die Front auf die schwülste Luft trifft. Von West nach Ost arbeitet sich das Unwetter im Laufe des Tages voran, und wo die Sonne vorher am längsten geheizt hat, wird es am heftigsten.

Verfolgen Sie am Dienstag unbedingt die aktuellen Warnungen und schauen Sie regelmäßig zum Himmel. Wird es plötzlich fahl-grünlich oder türmen sich dunkle Wolkenwände auf, sollten Sie schnellstmöglich ein festes Gebäude aufsuchen.

Nach dem Knall kehrt der Sommer zurück

Nach dem großen Knall folgt zum Glück erst einmal Durchatmen. Bis Samstag wird es spürbar angenehmer, die Temperaturen kommen herunter und die drückende Schwüle verschwindet endlich. Ein paar ruhige Tage tun jetzt allen gut.

Doch wer auf das Ende des Sommers hofft, den müssen wir enttäuschen. Schon ab Sonntag klettern die Werte wieder häufig auf 30 Grad und mehr, am Montag sind sogar über 35 Grad drin. Der Sommer ist noch lange nicht durch – er holt nur kurz Luft.