Temperatursturz bringt Herbstwetter ab Montag!

Hoch Hanneke macht uns das Wochenende schön. Es ist das letzte Sommerwochenende und auch wettertechnisch wird es kommende Woche deutlich herbstlicher. Es gibt Regen und die Temperaturen sinken.

Johannes Habermehl Johannes Habermehl 21 Sep 2019 - 09:18 UTC
Herbst 2019
Ab Montag wird es kühler und auch zeitweise nass. Der Herbst ist da.

Hoch Hanneke sorgt heute und morgen erneut für Sommerwetter. Die Wetterlage ist ideal für Aktivitäten im Freien. Nur im Nordosten sind die Wolkenfelder heute noch etwas zäher. Aber auch dort sollte am Nachmittag meist die Sonne scheinen. Dabei erwärmt sich die Luft auf 18 bis knapp 25 Grad. Bis 11 Uhr lag der Höchstwert bei 18 Grad, gemessen in Düsseldorf.

Am frühen Morgen gab es dagegen in Nürnberg noch Bodenfrost bis fast minus 5 Grad. Da haben die Temperaturen einen ganz schön weiten Weg nach oben vor sich. Den Nachmittag kann man heute für einen Ausflug oder eine Radtour nutzen. Auch morgen ist es anfangs noch mal sehr schön mit viel Sonnenschein, doch dann sagt der Sommer langsam ade.

Gewitter und Schauer am Sonntagnachmittag

Aus Westen ziehen am Sonntag die ersten Wolken auf. Zuvor werden in Deutschland 18 bis 24 Grad erreicht. Entlang des Rheins sind 25 bis 27 Grad möglich. Gegen Nachmittag gibt es dann von Nordrhein-Westfalen, über Rheinland-Pfalz, das Saarland und Baden-Württemberg die ersten Schauer und Gewitter. Teilweise kommt es auch zu Starkregen.

Die Schlechtwetterfront erreicht bis zur Nacht dann auch den Osten und dann ist der Sommer 2019 vorbei. Am Montag um 9.50 Uhr beginnt der Herbst 2019 und das Wetter passt sich direkt mal an. Einiger Vorteil: Nachts ist es dann nicht mehr so kalt, denn die Wolkendecke schützt vor einer starken Auskühlung. Nachtfrost gibt es erstmal kaum noch.

Neue Wetterwoche mit viel Regen und deutlich kühleren Werten

Sommertage gibt es kommende Woche nicht mehr. Die Höchstwerte schaffen es nicht mehr auf 25 Grad und bleiben meist bei 15 bis 20 Grad hängen. Bei längeren Regenfällen werden sogar kaum noch 15 Grad erreicht und es bleibt bei 13 oder 14 Grad. Der Regen tut dem Erdboden gut. Die große Trockenheit die besonders im Osten herrscht kann etwas gelindert werden.

Ob sich der Altweibersommer vor Monatsende noch einmal zurück meldet, scheint aus heutiger Sicht eher unwahrscheinlich. Das europäische Wettermodel sieht zum Freitag und Samstag einen kurzen Schall warmer Luftmassen. Dann könnte es vielleicht im Südwesten noch mal auf bis zu 25 Grad raufgehen. Das ist heute aber alles noch sehr unsicher.

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