Sturm- und Orkangefahr am 3. Adventswochenende!

Juhu, es geht noch schlimmer. Das Schmudelwetter bekommt am Wochenende einen weiteren Höhepunkt. In der Mitte und nach Norden bildet sich am Samstag und Sonntag ein Sturm aus. Es drohen schwere Sturmböen bis hin zu Orkanböen.

Leon Beurer Leon Beurer 11 Dez 2019 - 09:13 UTC
Sturmschaden
Das 3. Adventswochenende bringt ordentlich viel Wind, im Norden wahrscheinlich sogar schweren Sturm.

Schlimmer geht immer. Der Winter kommt nicht in die Gänge. Und nun geht erstmal das Schmuddelwetter bis zum Freitag weiter. Freitagmorgen sind im Nordosten sogar mal ein paar nasse Schneeflocken bis in tiefe Lagen möglich, aber eine Schneedecke ist weiterhin in tiefen Lagen nicht in Sicht. Dafür heißt es zum 3. Advent: Vorsicht, vom Winde verweht. Es wird stürmisch.

Ab Samstag droht besonders im Norden, aber auch in der Mitte Sturm, teilweise gibt es schwere Sturmböen und das bis in tiefe Lagen. Auf den Bergen und an der Küste kommt es zu orkanartigen Böen, teilweise auch zu Orkanböen um 140 bis 150 km/h, wie beispielsweise auf dem Brocken im Harz. Das chaotische Wetter setzt sich in den nächsten Tagen einfach fort und findet scheinbar immer wieder neue Höhepunkte.

Donnerstag auf Freitag teilweise Schneeregen oder Schnee bis ganz runter

Heute fällt aus dichten Wolken zeitweise Regen, ab 400 bis 600 m ist es teilweise auch nasser Schnee. In Lagen ab 700 m kann es auch vorübergehend weiß werden. Die Temperaturen in den Niederungen bleiben meist bei 2 bis 7 Grad und damit im nass-kalten Bereich. Der Wind weht meist mäßig bis frisch. Auch morgen wird es wechselhaft weitergehen. Es gibt viele Wolken und ab zu und Regen. Die Höchstwerte ändern sich mit 3 bis 6 Grad kaum.


In der Nacht zu Freitag ziehen neue Wolken auf. Diese bringen teilweise Schneeregen und Schnee und das besonders im Nordwesten des Landes. Da zuvor die Straßen leicht angefroren sind, ist mit starker Glätte zu rechnen. Bitte beachtet dazu auch unsere Wetterwarnungen. Der Wind kommt an diesem Tag aus Nordwesten und daher ist die Luft etwas kühler, das gilt besonders für die Höhenluft und daher kann es Schnee geben. Doch ab Samstag ist schon wieder alles anders.

Wärmeblase setzt sich in der Höhe durch - bis 13 Grad in 1500 m

Am Samstag und Sonntag nähern sich weitere Tiefdruckgebiete und die bringen immer wieder Regen und viel Wind. Teilweise müssen wir sogar mit Sturmböen und schweren Sturmböen bis ins Flachland rechnen. Besonders betroffen sind die Regionen nördlich der Mainlinie. Dort wird es richtig unangenehm. Noch ist die genaue Stärke des neuen Sturmtiefs nicht ganz klar. Aber: der 3. Advent wird ganz schön stürmisch werden.

Wir halten Euch natürlich über die Entwicklung in Sachen Sturm auf dem Laufenden. Nächste Woche wird in der Höhe dann noch wärmere Luft nach Europa transportiert. In rund 1500 m steigen die Werte auf 10 bis 13 Grad. Damit ist klar: Schnee- und Dauerfrost sind aufgrund dieser Wetterlage weit und breit nicht in Sicht!

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