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Sturm am 2. Advent!

Von wegen besinnliche Adventszeit. Beim Wetter wird es sehr turbulent. Es gibt in den nöchsten Tagen viel Regen und Wind. In der Nacht zum 2. Advent droht sogar ein Sturm.

Anneliese Lunkenheimer Anneliese Lunkenheimer 06 Dez 2018 - 07:37 UTC
Sturmlage
In der Nacht zum 2. Advent wird es besonders im Westen recht stürmisch.

Beim Wetter kommt in den nächsten Tagen keine Langeweile auf. Das ruhige Hochdruckwetter ist schon wieder vorbei und es geht abwechslungsreich weiter. Bis Sonntag kommt es teilweise zu starken Niederschlägen. Nahezu täglich überqueren uns die Tiefdruckgebiete mit Regen und viel Wind. Kritisch wird es in der Nacht zum 2. Advent. Dann droht besonders im Westen und Südwesten eine Sturmlage. Da sind Spitzenböen um 80 bis 100 km/h möglich, in den Hochlagen auch Orkanböen bis 120 km/h.

Wer seinen Weihnachtsbaum schon im Freien stehen hat, sollte ihn nochmal gut sichern. Das gilt auch für die Weihnachtsmärkte. Bei den Sturmböen kann da schnell mal ein Baum ins Wanken kommen. Mit dem Sturm kommt jede Menge Regen der die Pegel der Bäche und Flüsse weiter steigen lässt. Das ist wirklich ein Segen. im Westen und Südwesten werden bis Montagmorgen 60 bis 100 Liter Regen pro Quadratmeter erwartet. Das meiste fällt dabei im Schwarzwald. Dort ist es aber ab Sonntagnachmittag vielfach auch Schneeregen oder Schnee.

Ein Tief nach dem anderen

Das turbulente Wetter liegt an der Westwindwetterlage. Die war seit Februar eingeschlafen. Es kamen kaum noch Tiefs mit Regenwolken und Wind zu uns. Doch jetzt hat sich das wieder geändert. Die Tiefdruckaktivität hat wieder an Fahrt aufgenommen. Vor allen Dingen ist es anfangs noch sehr mild. Heute und morgen werden im Westen bis zu 14 Grad erwartet. Das sind frühlingshafte Werte. Erst ab Sonntag wird es langsam kälter.

Viel Regen
Der Regen lässt nich nach. Bis Montagmorgen wird es nochmal sehr nass.

Nächste Woche sinken dann die Temperaturen weiter. Ganz unten wird es aber wohl nur für nass-kaltes Schmuddelwetter reichen. Am Montag erwärmt sich die Luft auf 1 bis 6 Grad. Ab 300 bis 400 m herrscht leichter Dauerfrost. Dort schneit es auch immer wieder. Weiter unten ist es meist nur Schneeregen oder Regen. In den mittleren und höheren Lagen muss man ab Montag mit Straßenglätte rechnen.

Beim Weihnachtswetter ist noch alles offen

Weiße Weihnachten oder doch ein schneefreies Fest? Seriös kann man heute zu diesem Thema noch gar nichts sagen. Dazu ist der Zeitraum noch viel zu lang. Erstmal wird es kommende Woche kälter. Aber man muss auch ganz klar sagen: Es wird nicht so winterlich, wie es noch vor einigen Tagen ausgesehen hat. Wieder einmal ist die milde Luft einfach hartnäckig. Und wer letztlich am 24. und 25. Dezember bei uns die Nase vorn haben wird, kann man heute noch nicht sagen.

Nach der Abkühlung in der nächsten Woche könnte es zum 3. Advent hin auch rasch wieder deutlich milder werden. Aber auch das ist noch mit einem Fragezeichen versehen. Derzeit ist die Atmosphäre mächtig in Bewegung und da sind Vorhersagen über 3 Tage hinaus sehr, sehr schwierig. Sicher ist es nur, dass es nun erstmal sehr nass und stürmisch wird und nächste Woche dann kälter. Der Rest wird sich Anfang bzw. Mitte kommender Woche zeigen.

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