Neue Unwettergefahr!

Im Mittelmeerraum braucht man gute Nerven. Es drohen neue Unwetter. Am Wochenende gibt es im westlichen Mittelmeer heftigen Regen und Sturm. Lokal kommt es erneut zu Überflutungen.

Anneliese Lunkenheimer Anneliese Lunkenheimer 20 Nov 2019 - 05:24 UTC
Unwettergefahr
Schon wieder drohen am Mittelmeer Unwetter durch Sturm und starken Regen.

Das Mittelmeer wird in diesen Wochen wirklich arg von Unwettern gebeutelt. Kaum ist rund im Italien Ruhe eingetreten, da nähert sich das nächste Tief dem westlichen Mittelmeer. Diesmal sind der Süden Frankreichs und Teile Spaniens dran, aber auch Italien könnte im weiteren Verlauf in Mitleidenschaft gezogen werden. Eine ganz schön unerfreuliche Entwicklung.

Das liegt an der blockierenden Hochdruckwetterlage bei uns in Mitteleuropa. Die Tiefs vom Atlantik haben derzeit keine andere Wahl als an uns vorbeizuziehen und damit den Weg über Südeuropa zu nehmen. Dann treffen sie immer wieder auf das Mittelmeer, so wie jetzt auch das Tief Jörg. Das kommt nicht weiter nach Mitteleuropa voran und muss damit nach Süden abdrehen. Es drohen starken Regenfälle und Sturm.

Unwetterartige Regenfälle und Gewitter mit Sturmböen

Da geht es dann ab Freitagabend beim Wetter im westlichen Mittelmeer ganz schön rund. Los geht es im Norden Spaniens und Portugal, später dann auch im südlichen Frankreich. Starke Regenfälle und Sturmböen sind die Folge. Lokal kommt es wieder zu Überschwemmungen und Erdrutschen. Auch die Balearen sind erneut im Fokus des Geschehens.

Der Sturm zieht dann bis Samstagabend weiter Richtung Italien. Dann kann es besonders in der Mitte und im Süden des Landes ebenfalls zu Sturm und Starkregen kommen. Auch hier sind lokal Überflutungen nicht ausgeschlossen. Auch Wasserhosen oder Tornados können sich bilden. Am Sonntag zieht das Tief unter Abschwächung langsam Richtung Griechenland weiter.

Ruhiges Novemberwetter in Mitteleuropa

Dagegen ist das Wetter in Mitteleuropa gerade so beschaulich ruhig. Es ist so ruhig, dass sich oft zäher Nebel und Dunst bilden kann. Das wird auch bei uns im Land in den kommenden Tagen oft der Fall sein. Von einem neuen Wintereinbruch sind und bleiben wir weit entfernt. Das trübe Wetter dauert bei uns auch in den nächsten Tagen an.


Selbst Richtung 1. Advent scheint es vielfach mild und neblig zu bleiben. Einige Wettermodelle rechnen mit einer leichten Abkühlung, Winterwetter mit Schnee und Frost ist allerdings eher unwahrscheinlich. Vermutlich dauert das graue und trübe Wetter auch in der ersten Dezemberwoche weiter an. Der Winter hat es weiterhin schwer.

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