Neue Extrem-Hitze zum Monatsende!

Der Sommer ist derzeit auf Sparflamme. Doch nun gibt es neue Wetterprognosen die sehen im letzten Monatsdrittel eine massive Hitzewelle auf Deutschland und Europa zukommen.

Johannes Habermehl Johannes Habermehl 10 Juli 2019 - 10:28 UTC
Neue Hitzewelle?
Ende Juli könnte es nach Berechnungen des US-Wetterdienst NOAA wieder heiße Tage geben.

Die Juni-Hitze ist vorbei, sie könnte sich jedoch bald wiederholen. Erste Prognosen für die letzten Julitage deuten zumindest darauf hin. Nach den Berechnungen des amerikanischen Wettermodells GFS soll es nach dem 20. Juli zu einem markanten Temperaturanstieg kommen. Derzeit haben wir ein Hochwestlich von Deutschland. Dieses Hoch löst eine Nordwestenströmung aus. Daher ist es bei uns aktuell doch eher recht kühl. Die Hitze aus dem Mittelmeerraum kann nicht zu uns kommen.

Doch das ändert sich nach dem aktuellen Trend im letzten Juli-Drittel. Demnach könnte sich ein neues Hoch östlich von uns positionieren. Damit wäre dann der Weg für eine heiße Südwestströmung frei. Quasi direkt aus der Wüste von Nordafrika würde wieder die heiße Luft nach Deutschland gelangen. Das erinnert stark an die Wetterlage aus Juni. Verwunderlich wäre das nicht, denn Ende Juli und Anfang August steht eigentlich die heißeste Zeit des Jahres an.

Zum Monatsende Hitze um 35 Grad und darüber

Damit würden die Höchstwerte ab 22. Juli wieder auf über 30 Grad steigen. Lokal wären um 35 Grad oder sogar noch etwas mehr denkbar. Doch bis es soweit ist, müssen wir erstmal noch die kühlen Tage durchstehen. Dabei ist es eigentlich nur im Norden so richtig kühl. Im Rest des Landes ist es relativ angenehm. Nur nachts ist es überall frisch. Heute Nacht gab es auch wieder Bodenfrost. Ab Donnerstag können wir dann endlich auch mal wieder mit Regen rechnen.


Gewitterlage
Am Freitag bilden sich teils kräftige Gewitterschauer. Aber wie immer bekommt nicht jeder etwas ab.

Dazu ist die Luft zunehmend schwül. Daher bilden sich besonders am Freitag auch teils heftige Gewitter und es kommt zu Starkregen. Dieser sickert allerdings kaum im Erdboden ein, denn der trockene Boden kann so schnell nichts an Wasser aufnehmen. Es bedarf Landregen, aber der ist weiterhin nicht in Sicht. Die wechselhafte Wetterphase dauert bis Sonntag an. Danach sollte es schon wieder trockener werden.

Anfangs nur mäßig warm

Mehr als 25 oder 26 Grad wird es bis Sonntag nicht geben. Derzeit ist der Juli besonders im Norden viel zu kühl. Im Norden ist es 1 bis 2 Grad für den Monat zu kalt. An den Küsten bibbern die Urlauber bei Tageswerten um 14 Grad. Das ist Wetter wie im Herbst. Dazu kommt noch jede Wind und ab und zu etwas Regen. Urlaub an der See ist aktuell wirklich nur etwas für hartgesottene Zeitgenossen.

Auch nächste Woche geht es zunächst mäßig warm weiter. Erst im letzten Monatsdrittel könnte es dann wieder wärmer werden, dann aber sehr wahrscheinlich auch direkt wieder sehr unangenehm heiß. Der diesjährige Sommer scheint von einem ins nächste Extrem überzugehen!

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