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Nach den Überschwemmungen kommt der Winter!

Erst fiel monatelang fast nix vom Himmel und nun gab es regional so viel Regen, dass gleich ganze Keller vollgelaufen sind. Nächste Woche könnte es dann markant kälter werden. Kommt der Winter?

Johannes Habermehl Johannes Habermehl 04 Dez 2018 - 08:21 UTC
Winterwetter kommt
Nächste Woche wird´s kälter und auch Schnee ist dann möglich.

Seit Sonntag hat es in Deutschland ordentlich geschüttet. Im Schwarzwald fielen binnen 48 Stunden rund 110 Liter Regen pro Quadratmeter. Aber auch im Odenwald und im Saarland wurde es extrem nass. Auch hier wurden binnen 2 Tagen satte 100 Liter Niederschlag pro Quadratmeter registriert. Das war für einige kleine Bäche und Flüsse zu viel. Stellenweise traten sie über die Ufer und brachten Überschwemmungen, wie beispielsweise im Großraum Trier.

Der Regen wird uns auch in den kommenden Tagen begleiten. Bis Sonntag sind lokal nochmal um die 50 bis 60 Liter Niederschlag möglich. Das füllt die leeren Flüsse und Bäche deutlich. Auch die Talsperren freuen sich und füllen sich wieder mit Wassermassen. Das andere große Thema sind die sehr hohen Temperaturen. Am Montag wurden in Andernach 16,9 Grad gemessen, das war der höchste Wert in ganz Deutschland.

Noch bis zum 2. Advent mild, nass und teils sehr windig

Das milde Wetter hält noch bis zum 2. Advent durch. Immerhin ist es am Mittwoch und Donnerstag vorübergehend nicht ganz so nass wie in den vergangenen Tagen. Aber der Himmel ist trotzdem meist grau in grau und lässt der Sonne nur wenig Chancen. Die Höchstwerte erreichen am Mittwoch 5 bis 12 Grad und am Donnerstag 8 bis 14 Grad. Am Freitag werden 9 bis 15 Grad wartetet und dann ziehen wieder zahlreiche Regenwolken vorüber und wir starten in ein nasses Adventswochenende.

Regensummen
Bis zum Sonntag kann es in vielen Regionen Deutschlands nochmal sehr nass werden. Die Trockenheit ist beendet.

Auch der Samstag und der Sonntag fallen weitgehend ins Wasser. Für die vielen Weihnachtsmärkte sind das auch am 2. Advent keine guten Wetteraussichten. Die Höchstwerte klettern am Samstag auf 4 bis 9 Grad und am Sonntag auf 5 bis 9 Grad. Am Sonntagabend kann es dann in den höheren Lagen der Mittelgebirge die ersten Schneeflocken geben, denn die Luft kühlt sich langsam ab. Zudem muss man am Samstag und Sonntag mit reichlich Wind rechnen, selbst ein kleiner Wintersturm ist nach aktuellem Stand nicht ganz ausgeschlossen.

Aus Nordosten strömt nächste Woche Kaltluft nach Deutschland

Ab Montag kommt dann aus Norden bis Nordosten deutlich kältere Höhenluft nach Deutschland. In ca. 1500 m Höhe liegen die Temperaturen dann zwischen minus 5 und minus 10 Grad. Da diese Luftmasse aber über die recht warme Ostsee zieht, wird sie wahrscheinlich unten bei uns am Erdboden nur schwer Dauerfrist bringen. Dafür erwärmt sich die Luft wohl zu stark. Dennoch: Es wird markant kälter als zuletzt und es kann auch mal bis in tiefe Lagen schneien und das besonders in der Nacht.

Nachtfrost ist dann wieder angesagt und auch das morgendliche Scheibenkratzen ist dann wieder mit dabei. Ob es dann auch noch regional weiß wird, muss man aktuell einfach noch abwarten. Fest steht: Nächste Woche kommt die Abkühlung. Wie stark die allerdings ausfallen wird, muss man erstmal noch im Detail abwarten. Mehr dazu gibt es bei uns in den nächsten Tagen.

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