Mörderhitze bringt bis zu 40°C im Schatten!

Für weite Teile Europas und Deutschland steht in der nächsten Woche eine sehr extreme Hitzewelle an. Das ist wirklich eine möderische Hitze die sich da auf den Weg nach Deutschland macht. Das gab es so noch nie.

Leon Beurer Leon Beurer 19 Juni 2019 - 09:59 UTC
Saharaluft
Die Hitze kommt nächste Woche mit voller Wucht nach Deutschland.

Jetzt könnte die Wetterlage wirklich sehr heftig werden. Nach einem heißen Mittwoch gibt es nun erstmal ein paar Gewitter und Abkühlung. Ab Montag ziehen dann die Temperaturen deutlich an und ab Mitte der nächsten Woche steht uns eine extreme Mörderhitze ins Haus. Die führenden Wettermodelle rechnen sehr warme Luftmassen in rund 1500 m Höhe die nach Europa und Deutschland strömen. Diese Luft kommt direkt aus der Sahara. Selbst in 3000 m wären dann auch der Zugspitze fast 20 Grad möglich. Das gab es dort auch eher selten zu dieser Jahreszeit. In 1500 m werden 20 bis 25 Grad berechnet. Das alles würde ausreichen um am Erdboden 35 bis 40 Grad zu bringen und das über einige Tage am Stück.

Da kann man kaum noch vom schönem Badewetter sprechen, dann diese Wetterlage wäre in der Tat gefährlich und das für Mensch und Natur. Solch hohen Temperaturen sind wir in Deutschland nun mal nicht gewohnt. Zudem ist die Luft extrem schwül. Da kann man kaum mehr richtig atmen. Sport und andere Aktivitäten sollte man besser sein lassen. Das kann den Kreislauf noch mehr belasten.

Auffällige Einigkeit bei den Wettermodellen

Auffällig ist die große Einigkeit der unterschiedlichen Wettermodell. Insgesamt sind sich eigentlich alle bekannten Wettermodelle einig, dass es nächste Woche eine Hitzewelle geben wird. Allerdings sind die genauen Abläufe unsicher. Es ist nicht klar, welches die genauen Höchstwerte sein werden. Werden die 40 Grad erreicht oder gar überschritten oder bleiben wir unter der 40-Grad-Marke? Diese feinen Details können wir erst Anfang der kommenden Woche klären. Bis dahin müssen wir einfach abwarten.

Aber wie können schon mal Vorsichtsmaßnahmen treffen. Wer jetzt noch keinen Ventilator hat, der kann sich schnell noch einen kaufen. Zudem sollte man sich mit Getränken eindecken, damit man bei der Hitze viel zu trinken im Haus hat. Und als Tipp gilt wie immer: Am frühen Morgen ordentlich lüften. Dann ist die Luft am kühlsten. Abend ist sie mit am wärmsten. Die höchsten Temperaturen werden aktuell erst gegen 17.30 Uhr erreicht.

Starke Belastung für Mensch und Natur

Sportliche Aktivitäten sollte man in der nächsten Woche etwas reduzieren. Am besten am frühen Morgen. Nicht am später Abend. Selbst um 21 oder 22 Uhr sind noch Werte zwischen 25 und 30 Grad drin. Die schwüle Luft macht Sport zu keinem Vergnügen. Am frühen Morgen werden die tiefsten Werte erreicht, aber auch dann noch um 20 bis 24 Grad. Die pralle Mittagssonne sollte man meiden und bei Besuchen im Freibad immer wieder einen Schattenplatz suchen.

Besonders bei älteren Menschen müssen wir darauf achten, dass sie viel trinken. Gleiches gilt auch für Kleinkinder. Der Körper wird bei dieser Wetterlage ganz schön schwitzen. Wie lange diese Hitze andauern wird, ist noch unklar. Normal ist das ganze nach 2 bis maximal 3 Tagen durch. Sollte sich die Hitze in diesem Ausmaß noch länger halten kann das sehr gefährlich werden. Wir halten Euch auf dem Laufenden!

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