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Lage spitzt sich dramatisch zu: In den Alpen weitere Schneemassen!

Dramatische Meldungen erreichen uns aus den Alpen. Binnen weniger Tage sind bis zu 3 Meter Schnee gefallen und ein Ende des Schnee-Dramas ist weiterhin nicht in Sicht. Bis zum kommenden Wochenenden sind erneut 1 bis 2 Meter Neuschnee möglich. Es herrscht Lebensgefahr.

Johannes Habermehl Johannes Habermehl 07 Jan 2019 - 15:00 UTC
Achtung Lawinen
In den Alpen herrscht eine sehr hohe Lawinengefahr. Abseits der Pisten herrscht Lebensgefahr!

Die Wetterlage hat sich in Salzburg, Tirol und Vorarlberg sowie in den Bayerischen Alpen dramatisch zugespitzt. Binnen weniger Tage sind 1 bis 2, lokal sogar um die 3 Meter Neuschnee gefallen. Und es ist bei weitem noch nicht vorbei. Bis zum Wochenende schneit es in vielen Regionen munter weiter und dann sind noch einmal 1 bis 2 Meter Neuschnee möglich.

Schon jetzt besteht große Lawinengefahr. Jeder der die markierten Pisten verlässt bringt sich und andere in unnötige Lebensgefahr. Schnee hat man ein Schneebrett losgetreten und schon kommen die Schneemassen ins Rutschen und poltern ins Tal und reißen dabei alles mit was sich ihnen in den Weg stellt. Daher gilt: Unter keinen Umständen die markierten Pisten verlassen.

Wintersportorte von der Außenwelt abgeschnitten

Zahlreiche Wintersportorte sind mittlerweile von der Außenwelt abgeschnitten. So beispielsweise Obertauern oder Zauchensee im Land Salzburg in Österreich. Dort wurden die Straßen gestern Abend jeweils für 2 Stunden geöffnet, um im Konvoi in die Wintersportorte zu fahren. Dabei waren Schneeketten allerdings Pflicht. Ohne Schneeketten wäre ohnehin kein Vorankommen möglich.

Da es in den nächsten Tagen weiter schneien wird, dürfte sich die Lage weiter zuspitzen. Bis zum Samstag sind 100 bis 150 Liter Niederschlag pro Quadratmeter möglich und das meiste davon fällt als Schnee. Das entspricht gut 1 bis 2 Meter Neuschnee. Da der frische Schnee auf eine vorhandene Altschneedecke fällt, ist er oftmals sehr rutschig und hat auf dem alten Schnee kaum halt. Dabei können sich schnell Lawinen lösen.

Auch in den Niederungen gibt´s zur Wochenmitte etwas Schnee

In den Niederungen Deutschlands kann es am Mittwoch und Donnerstag ebenfalls Flocken bis ganz nach unten geben. Besonders nachts können die auch mal für Straßenglätte sorgen. Allerdings dürfte diese winterliche Witterung nicht von langer Dauer sein, denn zum Wochenende wird es aus Westen offenbar schon wieder deutlich wärmer. Ein dauerhafter Flachlandwinter ist in Deutschland derzeit nicht in Sicht.

Schaut man sich den Trend bis kurz nach Monatsmitte an, dann ist von neuer Kälte und Schnee kaum eine Spur zu sehen. Wer also Winter erleben möchte, der muss schon nach Süden fahren. Allerdings fällt dort wiederum so viel Schnee, dass es kaum möglich ist, diesen zu genießen. Oftmals kommt man gar nicht in die Wintersportorte voran. Wir halten Euch über die weitere Entwicklung auf dem Laufenden.

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