"Hitzewelle" zum Dezember-Start!

Eistee statt Glühwein? Ppnktlich zum Beginn der Adventszeit machen die Temperaturen einen Sprung in Richtung Frühling. Dann sind bis zu 16 oder sogar 17 Grad möglich. Das sind Rekordwerte für Anfang Dezember.

Dominik Jung Dominik Jung 4 min
Schmuddelwetter
Ab Sonntag erwarten uns pünktlich zum Start der Adventszeit nasse, mildes und windiges Schmuddelwetter.

Da wird der Glühwein auf den vielen Weihnachtsmärkten in Deutschland kaum noch schmecken und auch die Winterfreunden werden bei diesen Aussichten eher traurig, wenn nicht sogar schockiert sein. Pünktlich zum Start in die Adventszeit könnte man glatt meinen der Frühling legt los. Am Montag klettern die Temperaturen verbreitet auf 10 bis 15 Grad, im Südwesten sind sogar 16 oder 17 Grad möglich. Für die aktuelle Jahreszeit sind das schon wieder rekordverdächtige Werte. Dabei gab es am Mittwochmorgen im Osten noch Frost bis minus 10 Grad. Über dem Erdboden waren es in Sachsen sogar bis zu minus 12 Grad.

Doch damit ist ab dem Wochenende Schluss. Hoch Dominik wird mit seiner kalten Luft nach Russland abgedrängt und damit ist der Weg frei für atlantische Tiefausläufer. Die bringen ab Sonntag nicht nur sehr milde Luft nach Deutschland, sondern endlich auch mal etwas mehr Regen. Bisher ist die Trockenheit nämlich immer noch da. Auch der November war deutlich zu trocken. Das langjährige Niederschlagssoll wurde erst zu einem Viertel erfüllt.

Eistee statt Glühwein zum Start in die Weihnachtsmarktsaison

Nachdem es am Mittwochmorgen in Sachsen zweistellige Minusgrade gab, zieht sich in den nächsten 48 Stunden das Hoch Dominik mit samt der kalten Luft nach und nach auch aus dem Osten des Landes zurück. Aus Westen drängen Tiefdruckgebiete gegen das Hoch Dominik. Diese schaffen es im Westen Fuß zu fassen. Daher werden dort am Donnerstag bereits 10 bis 12 Grad erreicht, während es im Osten nur 3 bis 6 Grad geben wird.

Auch der Freitag bringt im Westen 9 bis 12 Grad und im Osten nur 4 bis 8 Grad. Am Donnerstag und Freitag kann es dabei im Westen und Nordwesten etwas Regen geben. Sonst ist es trocken. Trocken wird dann auch der Samstag aber auch ziemlich trüb. Die Höchstwerte erreichen dabei 6 bis 9 Grad. Am 1. Adventssonntag kann man dann die dicke Winterjacke im Schrank lassen. Bei 7 bis 13 Grad und viel Wind und Regen braucht man eher wetterfeste Kleidung. Da kommt beim Weihnachtsmarkbesuch kaum gute Laune auf.

Stürmischer und nasser Start in die erste Dezemberwoche

Der Start in die erste Dezemberwoche wird alles andere als winterlich ausfallen. Pünktlich zum Start des meteorologischen Winters wird es nass, windig und sehr mild. Am Montag erreichen die Höchstwerte 9 bis 16 Grad. Auch am Dienstag und Mittwoch werden 8 bis 14 Grad erwartet, wobei es im Osten allmählich etwas kälter wird. Ein richtiger Wintereinbruch mit Eis und Schnee bis ganz runter ist allerdings bis Monatsmitte nicht in Sicht.

Das warme Wetterjahr geht also erstmal weiter. Immerhin gibt es endlich etwas mehr Regen. Die Summen könnten besonders im Westen und Südwesten etwas üppiger als in den vergangenen Wochen und Monaten ausfallen. Das würde besonders dem Pegelstand vom Rhein gut tun. Der Fluss leidet seit Monaten unter einem extremen Niedrigwasser.