Hitze am Wochenende: Was passiert danach?

Das Wochenende wird erneut sehr warm, lokal sogar heiß mit Werten um 30 Grad. Doch nächste Woche kommt es zu einem Temperatursturz. Polare Kaltluft rauscht heran und drückt die Temperaturen nach unten. Gibt es auch Frost?

Anneliese Lunkenheimer Anneliese Lunkenheimer 13 Sep 2019 - 17:25 UTC
Warmes Wochenende
Pünktlich zum Wochenende wird es nochmal ungewöhnlich warm für die Jahreszeit.

Hoch Gaia beschert Deutschland noch mal ein sehr sonniges und vor allen Dingen sehr warmes bis heißes Wochenende. Am Sonntag sind im Südwesten entlang des Oberrheins sogar bis zu 30 Grad möglich. Da stellt sich tatsächlich wieder Badewetter ein. Allerdings dürften die meisten Freibäder schon geschlossen haben. Vielleicht gibt es ja noch den ein oder anderen Badesee, der sich auf Besucher freut.

Am Samstag scheint verbreitet die Sonne. Das haben wir dem Hoch Gaia zu verdanken. Das legt sich einmal quer über Mitteleuropa und sorgt für sonniges Wochenendwetter. Die Wetterlage ist ideal für Arbeiten im Garten oder für einen Ausflug. In der Nördhälfte werden 17 bis 21 Grad erreicht werden. Im Süden steigen die Werte auf 23 bis 26 Grad, lokal im Südwesten auf 27 Grad.

Heißer Sonntag bringt einen Hitzetag

Die Nacht zum Samstag ist klar und die Temperaturen sinken auf Werte um 10 Grad, in einigen Muldenlagen kann es noch etwas kühler werden. Selbst Bodenfrost ist nicht ausgeschlossen. Der Sonntag bringt nach Frühnebel rasch wieder viel Sonnenschein. Lediglich im Norden ziehen bald Wolken heran. Vom Emsland über Hamburg bis zur Ostsee kann es sogar etwas Regen geben. Im Rest des Landes bleibt es aber bis zum Abend sonnig.

Die Höchstwerte erreichen nördlich des Mains 19 bis 24 Grad. Südlich davon werden 15 bis 29, am Oberrhein sogar bis zu 30 Grad erwartet. Damit wäre erneut das Kriterium für einen Hitzetag erfüllt. Der Sonntagnachmittag ist daher noch einmal wunderbar für einen Ausflug an der frischen Luft geeignet. Am Montag sind in der Nordhälfte nicht mehr als 16 bis 19 Grad drin. Es regnet zeitweise. Nach Süden kann sich der Sommer noch einen Tag länger halten. Es scheint oft die Sonne und es werden noch einmal 23 bis 28 Grad erwartet.

Polarluft strömt ab Dienstag heran

Am Dienstag kann sich die kalte Polarluft von Tief Ignaz bis an die Alpen durchsetzen. Die Luft erwärmt sich maximal noch auf 16 bis 22 Grad. Besonders nachts ist es meist unter 10 Grad kalt. Dazu gibt es nach Norden etwas Regen, im Süden bleibt es dagegen meist trocken. Und Trockenheit ist auch das Stichwort für die kommenden Tage. Es wird zwar deutlich kühler als zuletzt, doch der große Regen fällt weiterhin nicht. Der Wetterwechsel geht nämlich ohne nennenswerten Niederschlag von statten. Schaut man sich den Wettertrend bis zum nächsten Wochenende an, dann gibt es nur nördlich des Mains etwas Niederschlag. Die Mengen liegen meist um 10 bis 15 mm. Nach Süden und Südwesten fällt dagegen bis zum nächsten Wochenende fast nichts vom Himmel.

Zudem kann es zum nächsten Wochenende aus Südwesten schon wieder zu einer Erwärmung kommen. Der Altweibersommer scheint einen weiteren Anlauf zur starten und abermals sind Tonwerte bis zu 27 oder 28 Grad möglich. Für die zweite Septemberhälfte sind das dann schon ungewöhnlich hohe Werte. Wir behalten die Wetterlage für Euch in den kommenden Tagen natürlich weiter im Auge.

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