Heftiger Temperatursturz bringt mitten im Mai Schneefall!

Man mag es kaum glauben, aber der Winter bringt Anfang Mai nochmal Schneeflocken bis in tiefe Lagen. Nach einem warmen Maifeiertag wird es am Wochenende richtig kalt und es schneit bis in die Niederungen.

Leon Beurer Leon Beurer 30 Apr 2019 - 00:00 UTC
Frostschäden
In der Natur und Landwirtschaft drohen am ersten Maiwochenende massive Frostschäden.

Der Mai scheint in seiner Wechselhaftigkeit direkt an den April anzuknüpfen. Zunächst startet der Wonnemonat noch recht sonnig, freundlich und warm. Doch am kommenden ersten Maiwochenende droht uns in Deutschland ein massiver Temperatursturz der sich gewaschen hat. Dann liegen die Höchstwerte meist um oder unter 10 Grad und nachts kann es Frost bis minus 3 Grad geben, direkt über dem Erdboden sind sogar Tiefstwerte bis minus 7 Grad möglich.

In der Natur und der Landwirtschaft kann das gefährlich werden. Die Landwirte und Hobbygärtner halten den Atem an, denn vielfach ist aufgrund des warmen Wetters der vergangenen Wochen die Natur in ihrem Wachstum schon weit fortgeschritten. So ein massiver Kaltluftvorstoß bleibt nicht ohne Konsequenzen und es drohen unter Umständen größere Frostschäden.

Erster Mai wird sonnig und warm

Am heutigen Dienstag gibt es ein Gemisch aus Sonne und Wolken. Richtung Alpenrand fällt stellenweise etwas Regen. Dort sind die Wolken anfangs noch zahlreicher. Die Höchstwerte erreichen dabei 13 bis 21 Grad. In der Nacht zum 1. Mai findet ja vielerorts der traditionelle Tanz in den Mai statt. Da dürfen wir uns freuen, denn es bleibt fast überall trocken. Einzige Ausnahme: Im Nordosten kann es nachts Wolken und kurzer Schauer geben. Jedoch sollte man sich bei Werten unter 10 Grad nachts warm anziehen.

Der 1. Mai lädt dann zu Ausflügen und Wanderungen ein. Vielfach lacht die Sonne vom blauen Himmel herab. Nur im Osten ziehen ein paar dichtere Wolkenfelder vorüber. Diese können im Tagesverlauf auch mal den ein oder anderen kurzen Schauer bringen. Die Höchstwerte erreichen am Mittwoch 16 bis 23 Grad. Der Tag ist weit verbreitet ideal für Unternehmungen im Freien. Auch der Donnerstag bringt nochmal Spitzenwerte bis 20 Grad. Doch danach wird es deutlich kälter.

Tür ist für kalte Polarluft weit offen

Direkt aus dem hohen Norden strömt sehr kalte Luft nach Deutschland und dann rauschen die Temperaturen in den Keller. Am Freitag werden nur noch 6 bis 14 Grad erreicht. Dazu gibt es vermehrt Schauer. Später zum Abend sind auch kurze Gewitter möglich. Ganz weit oben in der Atmosphäre gibt es nämlich einen massiven Temperatursturz. In einer Höhe von etwas mehr als 5000 m stürzen die Temperaturen von minus 18 auf minus 42 Grad ab. Daher gibt es bei Ankunft der massiven Kaltluft auch einzelne Gewitter.

Nachtfrost droht
In der Nacht zu Sonntag rutschen die Temperaturen stellenweise auf 0 Grad und darunter. Direkt am Erdboden ist es noch kälter.

Die Gewitter bringen Graupel und auch Schneeflocken bis in tiefe Lagen. In der Nacht zum Samstag und am Samstag gibt es weitere Schauer und auch Gewitter. In Lagen ab 400 bis 500 m kann es stellenweise sogar für eine dünne Schneedecke reichen. Ganz unten kann es bei starken Schneeschauern auch mal kurzzeitig weiß werden. Die Höchstwerte erreichen am Samstag nur 6 bis 10 Grad. In der Nacht zu Sonntag kommt es dann zum eingangs beschriebenen Nachtfrost.

Werbung