Erst Frühsommer mit Gewitterlage, aber Experte warnt: „Nach dem 20. März könnte nochmal Schnee fallen!“

Mildes Frühlingswetter mit Schauern und einzelnen Gewittern steht bevor. Doch Wettermodelle zeigen: Nach dem 20. März könnte nochmals kalte Polarluft mit Schnee nach Deutschland gelangen.

Der Wochenstart bringt in vielen Regionen Deutschlands zunächst freundliches Wetter. Heute ist es überwiegend heiter, doch am Nachmittag entwickeln sich im Südwesten vermehrt Quellwolken. Besonders über den Mittelgebirgen sind örtliche Schauer möglich, vereinzelt kann sich sogar ein kurzes Gewitter bilden. Die Wahrscheinlichkeit bleibt jedoch gering.

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Die Temperaturen steigen auf 16 bis 20 Grad, während es direkt an der Küste deutlich frischer bleibt – dort werden etwa 11 Grad erreicht. Der Wind bleibt meist schwach. Lediglich Richtung Lausitz weht ein mäßig auffrischender Südostwind, der zeitweise auch böig werden kann. Insgesamt sorgt die milde Luft für einen klaren Eindruck: Der Frühling nimmt Fahrt auf.

Ruhige Nacht – aber mit Nebel und Bodenfrost

In der Nacht zum Dienstag klingen die Schauer rasch ab. Anschließend zeigt sich der Himmel vielerorts gering bewölkt oder klar. Im Verlauf der Nacht kann sich jedoch regional Nebel bilden, besonders im Nordseeumfeld, wo er stellenweise dichter ausfällt.

Die Temperaturen sinken auf 7 bis -1 Grad. Vor allem außerhalb des Westens ist Bodenfrost weiterhin verbreitet möglich. Damit zeigt sich noch einmal deutlich der Kontrast zwischen milden Frühlingstagen und kühlen Nächten, der für diese Jahreszeit typisch ist.

Dienstag: Mehr Wolken, Schauer und einzelne Gewitter

Am Dienstag lösen sich die Frühnebelfelder meist rasch auf. Danach präsentiert sich der Himmel wolkig mit sonnigen Abschnitten. Im Nordwesten können sich jedoch länger Nebel- oder Hochnebelfelder halten.

Nach dem 20. März könnte es wettertechnisch nochmal spannend werden.
Nach dem 20. März könnte es wettertechnisch nochmal spannend werden.

Im Tagesverlauf ziehen aus der Westhälfte zunehmend Schauergebiete auf. Besonders über dem Bergland können sich kurze Gewitter entwickeln. Die Temperaturen erreichen größtenteils 16 bis 20 Grad, im äußersten Norden 11 bis 16 Grad, während es direkt an der See um 10 Grad bleibt. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südwest.

Mittwoch: Sonne im Osten – Regenfront im Anmarsch

Der Mittwoch beginnt regional freundlich. Im Osten und Südosten scheint länger die Sonne, während es in den übrigen Landesteilen wolkiger bleibt.

Ab Mittag greift von Westen her schauerartiger Regen über. Im Osten und Süden sind im weiteren Tagesverlauf vereinzelte Gewitter nicht ausgeschlossen, doch vielerorts bleibt es bis zum Abend noch trocken. Die Höchstwerte liegen zwischen 14 und 19 Grad, an den Küsten etwa 11 Grad.

Der Südwestwind frischt zeitweise auf. Besonders an der Nordsee, im Bergland und in der Nähe von Schauern oder Gewittern sind Windböen möglich, vereinzelt auch stürmische Böen.

Donnerstag und Freitag: wechselhaft und windig

Am Donnerstag hält sich im Osten und Südosten zunächst noch dichte Bewölkung mit etwas Regen. In den übrigen Regionen wird es dagegen heiter bis wolkig. Am Nachmittag verdichten sich im Westen und Nordwesten erneut die Wolken, allerdings bleibt es dort meist trocken.

Die Temperaturen steigen auf 13 bis 17 Grad, an der Nordsee bleibt es kühler. Der Südwestwind weht mäßig bis stark böig, besonders im Nordwesten sowie an der Küste.

In der Nacht zum Freitag fällt im Nordwesten von Emsland bis Kiel zeitweise Regen, während es im Südosten teilweise klar bleibt und sich örtlich Nebel bildet. Die Temperaturen sinken auf 9 bis 5 Grad im Norden und Westen, sonst auf 5 bis 1 Grad, im Süden lokal bis –1 Grad.

Wettertrend: Droht nach dem 20. März nochmals Schnee?

Auch zum Wochenende bleibt das Wetter zweigeteilt. In der Nordwesthälfte dominieren Wolken und zeitweise Regen, während von der Oder bis zu den Alpen häufiger die Sonne scheint. Die Temperaturen erreichen am Freitag noch 14 bis 19 Grad, danach gehen die Werte langsam zurück. Nachts kühlt es auf 7 bis 1 Grad ab, örtlich sind leichte Fröste bis –1 Grad möglich.

Der Südwestwind bleibt zunächst lebhaft mit starken Böen, besonders an der Nordsee und in Hochlagen. Zum Samstag lässt der Wind langsam nach.

Doch der Blick auf die Wettermodelle sorgt bereits für neue Spannung. Das US-Modell GFS deutet nach dem 20. März einen möglichen Vorstoß polarer Luftmassen an. Sollte sich dieses Szenario bestätigen, könnte die Temperatur deutlich fallen – Schneeschauer bis in tiefere Lagen wären dann wieder denkbar.

Ein Meteorologe formuliert es vorsichtig, aber deutlich: „Nach dem 20. März könnte der Winter noch einmal zurückschlagen.“ Noch ist das nur ein Trend – doch die Wetterlage bleibt spannend.