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Brutaler Wintereinbruch bis Februar: Wird nun das Gas knapp?

Neuste Wetterprognosen deuten darauf hin, dass der Winter mindestens bis in den Februar mit Kälte und Schnee erhalten bleiben wird. Anfang Februar deutet sich sogar ein "Arctic Outbreak" an. Dann würden die Temperaturen in Deutschland auf minus 10 bis minus 20 Grad sinken. Kalte Luftmassen vom Nordpol fluten das ganze Land.

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Stürzen die Temperaturen in Deutschland bald ins Bodenlose?

Höchste Wachsamkeit ist nun angesagt. Der Winter ist wieder mit Macht zurück. Die vergangene Nacht brachte Tiefstwerte nahe der minus 20°C-Marke. Das ist heftig. Schaut man sich die Großwetterlage der kommenden 10 bis 14 Tage an, so könnte uns das Schlimmste im Sachen Winterwetter erst noch bevorstehen. Die Gasreserven würden schneller zur Neige gehen, als uns lieb wäre. Der Polarwirbel steht unmittelbar vorm Zusammenbruch. Kalte Luftmassen würden dann nach Europa rauschen und uns mit eisiger Kälte fluten. Erste Langfristwettermodelle korrigieren die Februarprognose bereits nach unten. Statt eines zu warmen Monats, könnte es jetzt ein deutlich zu kalter Wintermonat werden.

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Extreme Kälte liegt auf der Lauer. Sie könnte uns im Februar in Deutschland voll treffen.

Das sind heftige Aussichten beim Wetter. Zunächst dachte alle noch, der Winter sei schon gelaufen. Der Jahreswechsel war in Deutschland rekordwarm. Die erste Monatshälfte des Januars ist ebenfalls so warm wie noch nie gewesen. Jetzt hat sich die Großwetterlage aber wieder umgestellt. Die kalte Winterwetterlage könnte sich ebenfalls wieder einige Wochen halten. In den vergangenen Tagen ist bereits Schnee gefallen. Da kommen allerdings noch weitere Schneefronten auf Deutschland zu. Verbreitet kann sich in vielen Landesteilen eine Schneedecke bilden und das macht es dann ziemlich kritisch.

Polarwirbel strauchelt

Der Polarwirbel ist eine Ansammlung sehr kalter Luftmassen. Immer wieder brechen kalte Luftmassen aus und finden ihren Weg nach Süden und erreichen dabei auch Europa. Aktuell ist das noch nicht der Fall. Allerdings deutet sich an, dass der Polarwirbel bald zerfallen könnte, dass es zu einem sogenannten Polarwirbelspilt kommen könnte. Ein Teil der extremen Kälte soll den aktuellen Wettertrends zufolge nach Europa und Deutschland ziehen. Dann würde bei uns ein Eiskeller entstehen.

Tagsüber Frost und nachts teilweise extrem strenger Frost. Über der Schneedecke würde sich die eingeflossene Kaltluft deutlich abkühlen. Nachtwerte um minus 15 bis minus 25 Grad wären dann möglich, vielleicht sogar im Alpenvorland um minus 30 Grad.

Schlimmes Szenario für die Gasreserven

Sollte es dazu kommen, würden die Gasreserven rasch schrumpfen. Das wiederum lässt den Gaspreis weiter ansteigen und die Kosten steigen noch einmal sprunghaft an. Sicher ist diese Entwicklung natürlich noch nicht, doch ein erster Trend in diese Richtung zeichnet sich ab. Wir werden die Wetterentwicklung natürlich weiter im Blick behalten.

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Am Sonntag herrscht in vielen Landesteilen von Deutschland bereits Dauerfrost.

Eine Rückkehr der ungewöhnlich milden Luftmassen wie zum Jahreswechsel ist derzeit jedenfalls nicht in Sicht. Spannend wird es besonders am Sonntag, wenn aus Osten der kräftige Schneefall einsetzt. Eine großflächige Schneedecke wäre eine perfekte Ausgangswetterlage für eisige Kälte! Es wird spannend!