Fällt der Winter aus? Schnee und Kälte nicht in Sicht!

Wir wünschen frohe Weihnachten! Der Winter hat sich trotz der Feiertage immer noch nicht eingestellt. Und auch nach den Feiertagen zum Start ins neue Jahr geht es vielfach recht mild und schneefrei weiter. Gibt es in desem Winter überhaupt nochmal Kälte und Schnee?

Dominik Jung Dominik Jung 25 Dez 2018 - 09:38 UTC
Schneemann
Das Bauen von Schneemännern ist in diesem Winter bisher schwierig. Es gab noch keine größere winterliche Wetterlage.

Mit dem weißen Weihnachtsfest hat es auch in diesem Jahr nur ganz vereunzelt geklappt. Ein paar Tage vorher wurde es richtig warm und selbst in den Hochlagen der Mittelgebirge hat es getaut. Im Südwesten hat der Rhein sogar bereits ein leichtes Hochwasser und das nachdem er monatelang kaum Wasser hatte und die Schifffahrt unter einem massiv niedrigen Pegel gelitten hatte. Auch in den Tagen nach Weihnachten wird sich erstmal kein Winterwetter mit Kälte und Schnee einstellen.

Auch für den Zeitraum zwischen Weihnachten und Neujahr ist in Deutschland kein Winter in Sicht. Schaut man sich das amerikanische Wettermodell GFS an, dann sieht man, dass es in den nächsten 14 Tagen so gut wie keine Chancen auf Schnee und Eis geben wird. Der Winter macht weiterhin einen großen Bogen um Deutschland und weite Teile Mitteleuropas.

Bis Silvester kaum Wetteränderung

Am heutigen ersten Weihnachtstag erreichen die Temperaturen 0 bis 8 Grad. Am frühen Morgen gab es im Südwesten von Deutschaland immerhin recht verbreitet Frost. So wurden beispielsweise in Worms am Rhein rund minus 5 Grad gemessen. Vielfach waren die Landschaften dort durch den Frost weiß. Im Nordosten fällt zeitweise Regen, zum Erzgebirge hin ist es teils auch Schnee.

Wetter Silvesternacht
Am späten Abend des Silvesterabends gibt es nach aktuellem Stand im Osten und Südosten stellenweise leichten Frost.

Die Nacht zum zweiten Weihnachtsfeiertag bringt dem Südwesten erneut Frost. Dort sinken die Temperaturen auf bis zu minus 5 Grad. Nach Nordosten bleibt es dagegen meist frostfrei. Dort sind die Wolken auch deutlich zahlreicher, daher kühlt es hier nicht so stark aus. Am zweiten Weihnachtstag werden 0 bis 7 Grad gemessen, die tieferen Werte im Süden. Dort scheint ab und zu die Sonne, nach Norden bleibt es meist bewölkt. In den kommenden Tagen ziehen aus Osten immer wieder Niederschläge auf. Diese fallen in den Hochlagen des Erzgebirges meist als Schnee. Sonst ist es durchweg Regen. Die Höchstwerte erreichen 2 bis 8 Grad.

Dümpelwetterlage geht auch nach dem Jahreswechsel weiter

Das neue Jahr beginnt, beim Wetter bleibt alles beim Alten. Auch zu Neujahr geht das milde Wetter weiter. An der Wetterlage ändert sich fast nichts. Die Höchtswerte schwanken zwischen 2 und 8 Grad. Zeitweise fällt auch mal etwas Regen. In den Hochlagen der Mittelgebirge kann es auch mal etwas Schnee sein. Der Winter lässt weiterhin auf sich warten. Es ist keine Wetteränderung in Sicht.

Schaut man sich die Monatsprognose für den Januar 2019 an, so sieht es für Winterwetter eher schlecht aus. Europaweit wird ein zu warmer Januar erwartet. Im Schnitt könnte der Monat 2 bis 3 Grad zu warm ausfallen. In Sachen Niederschläge könnte der Monat in Deutschland vielfach deutlich zu nass ausfallen. Da deutet einiges auf einen Monat mit Hochwassergefahr hin. Winterwetter ist jedenfalls kaum zu erwarten. Es ist ein echtes Schmuddelwetter.

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