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Extremer Wettersturz in Deutschland: So kalt und schneereich wird es bald!

Heftiger Wetterumschwung in der kommenden Woche. Bis zu 50 cm Neuschnee und um die 50 bis 90 Liter Regen. Es drohen regional massive Behinderungen. Der Herbst schlägt voll zu. Tagsüber messen wir kaum noch mehr als 10 Grad.

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In den Alpen droht ein heftiger Wintereinbruch mit viel Schnee.

Jetzt geht es rasant abwärts. Wer das angenehme Altweibersommerwetter liebt, der sollte es heute und teilweise auch noch morgen am Samstag genießen. Es ist richtig schön mit viel Sonnenschein und das besonders heute am Freitagnachmittag. Doch morgen ziehen dann langsam Wolken auf. Das Hoch Stefan zieht sich zurück und macht den Weg frei für eine sehr wechselhafte Wetterwoche. Dabei kann es sogar Schnee geben. Die Schneefallgrenze liegt bei rund 1000 m Höhe. Ab 1500 bis 2000 m können sogar bis zu 50 cm Neuschnee fallen.

Besonders betroffen sind die Alpen. Dort wird es dick weiß. Sonst drohen im Süden und Südosten heftige Regenfälle, stellenweise mehr als 80 Liter pro Quadratmeter. Lokal sind daher Überflutungen nicht ganz ausgeschlossen. Kleine Bäche können dabei nämlich rasant anschwellen. Im Norden gibt es viel Wind, stellenweise auch Sturmböen. Der Herbst ist voll da. Der September liegt einen echten Totalabsturz hin. Leider wird es in diesem Jahr nichts mit einem schönen Altweibersommer werden.

Hoch Stefan weicht einem Tief

Das Hoch Stefan macht Platz für ein Tief. Das bringt nicht nur jede Menge Niederschlag nach Deutschland, sondern aus Nordwesteuropa auch kalte Luftmassen. In rund 1500 m Höhe sinken die Höchstwerte auf 0 bis minus 2 Grad. Zeitweise kann die Schneefallgrenze daher auf 1000 m absinken. Inden höheren Lagen der Alpen geht ohne Winterbereifung gar nichts mehr. Teilweise können bis zu 50 cm Neuschnee vom Himmel kommen. Die Straßen sind oftmals sehr glatt, die Alpenpässe kaum noch befahrbar.

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Die möglichen Neuschneemengen bis nächste Woche Donnerstag. Da kommt besonders in den Alpen einiges runter.

Nächste Woche bleibt es komplett windig und stürmisch. Immer wieder gibt es Niederschläge. Nachts wird es aber nicht mehr ganz so kalt. Dafür sind die Höchstwerte am Tag dann deutlich niedriger. Mehr als knapp über 10 Grad werden stellenweise nicht mehr gemessen werden. Das ist dann wirklich deutlich zu kalt für die aktuelle Jahreszeit.

Neues Hoch zum Start in den Oktober?

Den Altweibersommer können wir im September abschreiben. Nun ruhen die Hoffnungen auf einem schönen, goldenen Oktober. Ist der in Sichtweite? Vielleicht ja! Es scheint zum ersten langen Oktoberwochenende insgesamt etwas schöner und sonniger zu werden. Die Wolken lockern auf und machen der Sonne zunehmend Platz. Das ist allerdings nur ein erster grober Trend.

Diesen Trend werden wir in den kommenden Tagen weiter verfolgen. Jedenfalls wird der September 2022 deutlich zu nass enden und teilweise auch zu kalt. Das ist der erste zu trockene UND zu kühle Monat in diesem Jahr. Nach diesem extrem trockenen September hätte man das kaum noch geglaubt!