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Extreme Mai-Hitzewelle rollt heran - bis 37 Grad im Schatten!

Unfassbar aber wahr: nach dem trockenen April und bisher zu trockenen Mai kommt nun eine markante Hitzewelle auf Deutschland zu. Wir erwarten mehrere Tage mit Temperaturen über 30 Grad.

Dominik Jung Dominik Jung 22 Mai 2018 - 06:22 UTC
Hitzewelle in Deutschland
Jetzt wird es so heiß wie normal nur im Hochsommer. Verbreitet sind ab Samstag 30 Grad und mehr drin.

All denen die bisher recht hohen Temperaturen auf den Geist gingen, müssen nun sehr stark sein, denn ein Blick auf die aktuelle Temperaturprognose wirkt schon ein wenig erschreckend: ab Samstag setzt offenbar eine mehrtätige Hitzewelle ein, die man eigentlich nur von Juli oder August kennt und für Ende Mai völlig untypisch ist. Die Höchstwerte erreichen ab Samstag Werte über 30 Grad. Nächste Woche sind sogar Spitzenwerte von 35 bis 37 Grad möglich. Sollte es tatsächlich so kommen, dann würde das sämtliche Mai-Rekorde pulverisieren.

Doch nicht nur die Hitze ist problematisch, auch die damit einhergehenden heftigen Gewitterentwicklungen. Schon in dieser Woche müssen wir im Südwesten täglich mit starken Gewittern inklusive Unwetterpotenzial rechnen. Der Mai scheint offenbar ein furioses Finale hinlegen zu wollen und zieht dabei wirklich alle Register. Schauen wir uns die Wetterlage der kommenden Tage mal etwas genauer an. Am heutigen Dienstag werden 22 bis 30 Grad erreicht und die Wetterzweiteilung setzt sich fort. Im Nordosten herrscht freundliches und trockenes Wetter. Das wird dort übrigens auch bis mindestens Samstag oder Sonntag so bleiben. Sonst muss man heute im Südwesten mit teils heftigen Schauern und Gewittern rechnen.

Hohes Unwetterpotenzial im Südwesten

Diese markanten Unterschiede beim Wetter werden sich in der gesamten Woche fortsetzen. An Nord- und Ostsee herrscht traumhaftes Wetter. Dort schein jeden Tag volle Lotte die Sonne vom Himmel. Leider verstärkt sich damit aber auch die extreme Dürre. Verbreitet hat es seit April kaum noch ausgiebig geregnet und auch in den kommenden Tagen ist kein Ende der Dürre in Sicht. Im Südwesten gibt es zwar lokal bis Sonntag 50 bis 100 Liter Niederschlag pro Quadratmeter, das sind aber meist immer nur lokale Unwetter mit entsprechendem Starkregen. Ergiebiger Landregen ist nirgendwo in Sicht. Sturzflutartige Regenfälle bringen zudem mehr Schaden als das sie nutzen.

Mittwoch, Donnerstag und Freitag geht die Zweiteilung weiter. Im Südwesten muss man ab dem Mittag immer wieder mit starken Gewittern rechnen. Dabei gibt es heftigen Regen, Hagel und Sturmböen. Sogar die Bildung von Tornados ist möglich. Die Temperaturen erreichen dabei am Mittwoch und Donnerstag 22 bis 27 Grad. Am Freitag sind 23 bis 30 Grad möglich.

Markante Mai-Hitzewelle steht an - Spitzenwerte über 35 Grad

Mit dem Wochenende startet dann wahrscheinlich eine der markantesten Hitzewellen die der Mai jemals gesehen hat. Es steht offenbar eine Woche lang Hitze an. Die Temperaturen werden dabei in Deutschland täglich die 30-Grad-Marke knacken, lokal sind im Westen und Südwesten in der Spitze sogar Top-Werte zwischen 34 und 37 Grad möglich. Das sind für die aktuelle Jahreszeit Rekordwerte. Mittlerweile sagen mehrere Wettermodelle unisono diese Wetterentwicklung vorher. Während der Hitzewelle bleibt es aber keineswegs durchweg sonnig und trocken.

Es werden sich dabei immer wieder zum Teil sehr heftige Gewitter bilden. In der heißen Luft steckt sehr viel Energie und die wird sich vor allen Dingen nachmittags in starken Gewittern mit sehr hohem Unwetterpotenzial entladen. Dabei muss man mit Starkregen, Sturmböen und Hagel rechnen. Am Samstag werden 23 bis 32 Grad erreicht, Sonntag sind es 24 bis 33 Grad. Der Montag bringt nach aktuellem Stand 24 bis 34 Grad, der Dienstag 26 bis 36 und der Mittwoch sogar 27 bis 37 Grad im Schatten.

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