Experte schockiert: "Was die Wetterkarten für Februar zeigen stellt alles in den Schatten" Der Winter hat was vor!

Der Winter holt tief Luft. Nach wechselhaftem Start droht ab Februar flächendeckender Dauerfrost – mit Glatteis, Schnee und einer brisanten Wetterwende.


In der Nacht zum Dienstag zeigt sich der Winter zunächst von seiner klassischen Seite. Dichte Wolken dominieren vielerorts, von Norddeutschland bis in den Süden fällt zeitweise Schnee, der im Verlauf jedoch nachlässt. Abseits davon bleiben die Niederschläge rar, im Süden lockert es stellenweise sogar auf. Gefährlich wird es durch verbreitete Glätte, da feuchte Straßen überfrieren.

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Abgesehen von den Küsten herrscht mäßiger Frost zwischen +1 und -4 Grad, am Alpenrand sinken die Werte lokal bis auf -8 Grad. Insgesamt wirkt die Wetterlage ruhig, doch diese Phase ist trügerisch.

Dienstag: Trübe Aussichten und steigende Glatteisgefahr

Am Dienstag hält sich südlich der Donau zeitweise freundlicheres Wetter mit etwas Sonne. In weiten Teilen des Landes bleibt es jedoch stark bewölkt bis bedeckt, im Osten fallen vereinzelt letzte Schneeflocken. Ab der zweiten Tageshälfte breiten sich von Südwesten her neue Niederschläge aus, die bis zum Abend die Mitte erreichen.

Besonders in den Mittelgebirgen steigt die Gefahr von Glatteis deutlich an. Die Höchstwerte liegen zwischen 1 und 6 Grad, mit den mildesten Bedingungen am Oberrhein. Der Wind frischt spürbar auf und weht aus Süd bis Ost, an der Nordsee und im Bergland mit kräftigen Böen.

Unruhige Nächte und ein grauer Mittwoch

In der Nacht zum Mittwoch setzen sich in der Westhälfte und über der Mitte weitere Niederschläge durch. Während es im Westen und Südwesten meist regnet, fällt im Nordwesten Schnee. In der Mitte kommt es zu einem gefährlichen Mix aus Schnee und gefrierendem Regen. Sonst bleibt es oft trocken. Die Temperaturen sinken im Tiefland des Westens auf +2 bis 0 Grad, in den übrigen Regionen auf -1 bis -5 Grad.

Der Mittwoch selbst verläuft überwiegend bedeckt. Abgesehen vom Nordosten und Südosten treten gebietsweise Niederschläge auf, oft als Schnee, in tiefen Lagen des Westens als Regen. Die Höchstwerte erreichen 0 bis 3 Grad im Norden und Osten, sonst 3 bis 5 Grad.

Zäher Übergang Richtung Dauerwinter

In der Nacht zum Donnerstag bleibt es im Nordosten trocken, andernorts fallen erneut Niederschläge, teils Schnee, teils Regen, was die Glättegefahr hoch hält. Entlang des Rheins bleibt es meist frostfrei, sonst sinken die Temperaturen auf -1 bis -5 Grad. Der Donnerstag bringt erneut viele Wolken.

Wetterzweiteilung Ende Januar, Anfang Februar: Im Nordosten herrscht auch am Tag teils mäßiger Dauerfrost, im Südwesten ist es dagegen richtig mild.
Wetterzweiteilung Ende Januar, Anfang Februar: Im Nordosten herrscht auch am Tag teils mäßiger Dauerfrost, im Südwesten ist es dagegen richtig mild.

Im Westen und Südwesten fällt in tiefen Lagen Regen, sonst dominiert Schnee. Der Nordosten bleibt weitgehend trocken. Die Höchstwerte liegen um -1 Grad im Nordosten, sonst zwischen 3 und 6 Grad. Besonders im Norden sorgt frischer Ostwind für eine zunehmend winterliche Anmutung.

Kurz mild, dann kippt die Lage

Am Freitag zeigt sich das Wetter wechselhaft und meist stark bewölkt. Gebietsweise fällt Regen, anfangs teils gefrierend, im Norden und Nordosten etwas Schnee. Dort steigen die Temperaturen kaum über -1 bis 1 Grad, während am Oberrhein noch 9 bis 10 Grad möglich sind.

In der Nacht zum Samstag lockert es regional auf, die Tiefstwerte reichen von +2 bis -6 Grad. Am Wochenende gibt es neben vielen Wolken auch kurze sonnige Phasen. Niederschläge bleiben selten, im Nordosten fällt gelegentlich Schnee. Die Maxima liegen zwischen -2 und 3 Grad im Nordosten sowie 5 bis 9 Grad im Südwesten.

Der Februar bringt den Knall: Dauerfrost im Anmarsch

Mit dem Start in den Februar deutet sich eine markante Wetterwende an. Laut aktueller Trendprognose verlagert sich der Schwerpunkt kalter Luftmassen von Nordosten her nach Deutschland. Anfangs bleiben Süden und Westen noch etwas milder, doch im Verlauf droht flächendeckender Dauerfrost, begleitet von strengem Nachtfrost.

Besonders brisant: Die Temperaturprognose ist noch unsicher, doch mehrere Szenarien zeigen deutlich unterdurchschnittliche Werte. Klar ist schon jetzt: Das dicke Ende des Winters kommt erst noch, und Deutschland muss sich auf eine eisige Phase einstellen.