Experte bezüglich Rosenmontag extrem besorgt: "Wetter eskaliert - Entwicklung könnte schwerwiegende Folgen haben"

Regen zum Start, danach Wintereinbruch und mögliche Schneefront: Das Wetter könnte Umzüge, Reisen und Feiern stark beeinflussen und sorgt für wachsende Unsicherheit bei den Veranstaltern.

Der Beginn der närrischen Tage zeigt sich zunächst ungewohnt grau und nass. Bereits an Altweiber und am Freitag fällt verbreitet anhaltender Regen, der Straßen und Plätze durchnässt. Noch wirken die Temperaturen relativ mild, doch genau diese Nässe wird später zum Problem.

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Viele Feiernde unterschätzen die Lage, weil der Winter zunächst weit weg scheint. Doch im Hintergrund kündigt sich bereits ein Wetterwechsel an, der das Geschehen deutlich verändern könnte und den Karneval in eine völlig neue Phase führt.

Der Kälteeinbruch zum Fastnachtssamstag

Mit dem Fastnachtssamstag folgt der spürbare Umschwung. Kalte Luft strömt ein, die Schneefallgrenze sinkt und aus Regen werden zunehmend Schneeschauer. Besonders tückisch ist dabei der Wechsel zwischen Nässe und Frost, denn nasse Straßen können rasch gefrieren.

Die Nacht auf Karnevalssonntag wird in Deutschland frostig. Stellenweise rutschen die Werte auf bis zu minus 10 Grad!
Die Nacht auf Karnevalssonntag wird in Deutschland frostig. Stellenweise rutschen die Werte auf bis zu minus 10 Grad!

Veranstalter und Besucher müssen sich auf deutlich schwierigere Bedingungen einstellen. Während tagsüber noch gefeiert wird, verschlechtert sich der Untergrund vielerorts zunehmend. Genau diese Entwicklung sorgt dafür, dass die Wetterlage bereits am Wochenende als angespannt gilt und erste Einschränkungen möglich erscheinen.

Karnevalssonntag unter Glättegefahr

Am Karnevalssonntag rückt vor allem die starke Rutschgefahr in den Fokus. Schneeschauer, gefrierende Nässe und kalte Nächte lassen Gehwege und Straßen spiegelglatt werden. Für Umzüge und Feiern im Freien bedeutet das ein erhöhtes Risiko, denn große Menschenmengen treffen auf winterliche Bedingungen. Auch der Verkehr könnte zunehmend ins Stocken geraten, wenn Schneematsch liegen bleibt. Experten warnen davor, die Situation zu unterschätzen, da sich die Lage regional schnell zuspitzen kann und spontane Anpassungen bei Veranstaltungen nicht ausgeschlossen sind.

Rosenmontagmorgen: Droht die große Schneefront?

Besonders kritisch wird der Blick auf den Rosenmontagmorgen. Eine mögliche kräftige Schneefront könnte vor allem den Westen Deutschlands erfassen und dort für chaotische Zustände sorgen, zumal auch Glatteis möglich ist. Im Berufsverkehr drohen Staus und Unfälle, gleichzeitig stehen große Rosenmontagsumzüge auf dem Programm.

Sollte der Schneefall intensiver ausfallen, wären sogar kurzfristige Absagen denkbar. Hunderttausende Menschen im Freien, glatte Straßen und winterliche Sichtverhältnisse bilden eine brisante Mischung, die den Höhepunkt des Karnevals zu einem echten Wetterkrimi machen könnte.

Entspannung ab Rosenmontagmittag

Nach dem möglichen Chaos am Morgen deutet sich bereits ab Mittag eine Veränderung an. Mildere Luft könnte die Temperaturen wieder auf sechs bis sieben Grad steigen lassen. Schnee geht dann rasch in Regen über, und die Lage entspannt sich langsam. Dennoch bleibt der Untergrund zunächst nass und rutschig, weshalb weiterhin Vorsicht geboten ist. Für viele Städte könnte dieser Wetterwechsel entscheidend sein, damit Veranstaltungen am Nachmittag zumindest teilweise unter besseren Bedingungen stattfinden können.

Milder, nasser Ausklang bis Aschermittwoch

Auch der Dienstag zeigt sich eher mild, allerdings weiterhin wechselhaft und nass. Spätestens am Aschermittwoch verschwindet der Schnee weitgehend, während Regen und graue Wolken das Wetter bestimmen. Der Winter zieht sich damit erneut zurück, doch trocken wird es nicht. Stattdessen setzt sich eine feuchte Westwetterlage durch, die den Übergang aus der Karnevalszeit begleitet. Nach den turbulenten Tagen bleibt vor allem eines: ein nasser Ausklang, der den Feiernden noch einmal Geduld abverlangt.