Europa geht in Flammen auf - neue Hitzewelle!

Die nächste Hitzewelle erfasst Europa. Teilweise können in Südfrankreich und Spanien bis zu 40 Grad erreicht werden. Der dringend benötigte Regen bleibt aus. Europa steuert auf eine Dürre-Katastrophe zu.

Thomas Dengfurt Thomas Dengfurt 21 Aug 2019 - 07:54 UTC
Waldbrände in Europa
Die Trockenheit fordert ihren Tribut. Aktuell melden immer mehr Regionen rund ums Mittelmeer schwere Waldbrände.

Überall liest und hört man von zahlreichen Waldbränden. Rund ums Mittelmeer geraten immer mehr Wälder in Flammen. Auch von den kanarischen Inseln werden Waldbrände gemeldet. Viele Wälder sind zerstört worden. Manchmal sind auch Häuser in Flammen aufgegangen. Es bräuchte europaweit endlich ergiebigen Regen. Doch der bleibt ja selbst in Deutschland meist aus. Bereits heute ist es wieder extrem sonnig und es wird wärmer. Hitze statt Regen- so geht es auch in den kommenden Tagen weiter.

Es kommt aber noch schlimmer: Schauer man sich die aktuellen Wettertrends an, so könnte diese Wetterphase mit hohem Luftdruck bis in den September hinein bestehen bleiben. Eine Änderung der Wetterlage scheint aktuell jedenfalls noch nicht in Sicht zu sein. Nun dominieren erstmal die Hochs weite Teile von Europa.

Hitzewelle erfasst fast ganz Europa

Die Tiefs kommen nicht mehr nach Mitteleuropa voran und werden über Nordeuropa geführt. Das bedeutet, dass es in Skandinavien in den kommenden Tagen etwas nasser werden könnte. Nass war es im Süden Deutschland übrigens auch in den vergangenen Stunden. Richtung Alpenrand fielen vielfach um die 50 mm Regen. Doch der große Rest von Deutschland ging mal wieder leer aus und wird auch bis Mitte kommender Woche nichts an Regen abbekommen- mindestens.

Trockenheit in Westeuropa
Im Westen Europas fällt bis Sonntag kaum Regen. Es bleibt meist trocken. Die Waldbrandgefahr steigt weiter an.

Los geht es mit der Hitze in Spanien und Portugal. Dort werden in den nächsten Tagen Höchstwerte bis zu 40 Grad gemessen. Ganz so heiß wird es in Deutschland zwar nicht werden, aber ein Teil der Hitze kommt auch bis zu uns voran. Dann sind durchaus auch mal 33 bis 35 Grad möglich. Der Hochsommer meldet sich also nochmal zurück. Das hätte man kaum noch geglaubt.

September trocken und ungewöhnlich warm

Die Aussichten sind auch für den September alles andere als feucht. In weiten Teilen Europa soll die Trockenheit andauern. Die Waldbrandsituation wird sich also noch weiter verschärfen. Da sollte jeder von uns bei Aufenthalten im Wald oder auf Wiesen sehr vorsichtig sein. Jede Unachtsamkeit kann schnell zur Katastrophe werden. Zudem könnte der September den aktuellen Monatsprognosen zufolge wärmer als im langjährigen Mittel werden.

Wo führt das noch hin? Das kann man heute nur schlecht abschätzen. Ebenso schwer ist es das Thema Klimawandel damit in Verbindung zu bringen. Ist es nur eine kurze Phase der Trockenheit? Oder wird daraus ein längeres Problem? Immerhin wird das Niederschlagsdefizit seit dem Sommer 2018 immer größer.

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