Eine komplette Kehrtwende für Nikolaus! Neue Karten zeigen den Dezembertrend: Experte: "mehr Regen oder mehr Schnee?"

Ein Wochenende voller Überraschungen steht bevor. Von zähem Nebel über Regenschauer bis hin zu kurzen Sonnenmomenten ist alles dabei. So entwickelt sich das Nikolaus- und Adventswetter wirklich.
Der Nikolaustag (Samstag) startet vielerorts grau. Während der Osten den nächtlichen leichten Regen in den frühen Morgenstunden rasch verliert, breiten sich im Westen bereits neue Wolken und frischer Niederschlag aus. Besonders im Süden und Südosten hält sich dichter Nebel oder Hochnebel, der sich lange kaum hebt.
Unter diesem Dauergrau liegen die Temperaturen nun bei rund 1 Grad, während es in Regionen mit dünnerer Bewölkung auf 2 bis 9 Grad steigt. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südost, nur im Bergland und an der Nordsee treten vereinzelt steife Böen auf.
Dichte Wolken zum Mittag: Regen fast überall
Bis zum Mittag greift die kompakte Bewölkung immer weiter nach Nordwesten, in die Landesmitte und bis in den Südosten aus. Mit ihr setzen zeitweise Regenfälle ein, im höheren Bergland fällt zunehmend Schneeregen, auf den Gipfeln sogar trockener Schnee. Der Osten hat dagegen Chancen auf kurze Sonnenlücken, doch vor allem in Grenznähe zu Polen mischt sich immer wieder leichter Regen ein. Die Höchstwerte erreichen – leicht angepasst – 2 bis 9 Grad, je nach Wolkenlage und Höhenlage.

Abends wird’s glatt: Vorsicht auf Straßen und Wegen
In der Nacht zum Sonntag (2. Advent) bleibt der Himmel vielerorts stark bewölkt, im Südosten herrscht erneut Nebel. Abseits des Ostens fällt zeitweise etwas Regen, im Bergland Schneeregen oder Schnee. Die Temperaturen sinken im Norden und Westen auf 5 bis 1 Grad, sonst werden 3 bis -2 Grad erreicht. In einigen Tälern und Mulden kann es noch etwas kälter werden. Wo Niederschlag auf gefrorene Böden trifft, entsteht Glättegefahr, die vor allem am frühen Morgen relevant wird.
2. Advent: mildere Luft, aber weiter trüb
Der Sonntag präsentiert sich vielerorts erneut wolkenverhangen. Über den westlichen Landesteilen dominiert dichte Bewölkung mit leichtem Regen, in den Berglagen mischt sich Schnee oder Schneeregen dazu. Osten und Südosten können dagegen immer mal wieder Wolkenlücken verbuchen. Dort bleibt es überwiegend trocken. Die Temperaturen steigen – ebenfalls um 1 bis 2 Grad angepasst – auf 3 bis 11 Grad, wodurch der Tag insgesamt milder ausfällt. Der Wind bleibt meist schwach bis mäßig aus südlichen Richtungen.
Adventsnacht: Nebel kehrt zurück
In der Nacht zum Montag bleibt der Himmel wechselnd bis stark bewölkt. Örtlich fällt etwas Regen, vor allem in der Landesmitte und im Süden bildet sich erneut dichter Nebel. Die Tiefsttemperaturen liegen im Westen bei 8 bis 2 Grad, sonst zwischen 3 und -1 Grad, im Alpenvorland vereinzelt darunter. Diese Mischung sorgt für eine potenziell kritische Sichtlage am frühen Morgen.
Fazit: Ein Adventswochenende mit vielen Facetten
Der Nikolaustag und der 2. Advent bieten ein vielschichtiges Wetterprogramm. Von Nebel über Regen bis Schnee ist nahezu jede Variante vertreten. Wer unterwegs ist, sollte Nässe, Glätte und Sichtprobleme einkalkulieren. Gleichzeitig eröffnen kurze sonnige Momente im Osten kleine Lichtblicke in einem überwiegend grauen Dezemberwochenende.