Die zweite Hitzewelle des Jahres bringt bis zu 38°C!

Leute kauft Euch Ventilatoren, denn nächste Woche kommt die zweite Hitzewelle des Jahres auf uns zu. Dann wird es wieder über 30 Grad heiß und das im ganzen Land. Regional sind bis zu 38 Grad möglich.

Anneliese Lunkenheimer Anneliese Lunkenheimer 19 Juli 2019 - 03:00 UTC
Hitzewelle
Deutschland schwitzt sich durch die letzte Julitage. Es kann regional über 35 Grad heiß werden.

Es dürfte fast so heiß werden wie Ende Juni: Nächste Woche kommt die zweite Hitzewelle des Jahres auf Deutschland zu. Wie wir bereits seit Tagen berichten, strömt dann wieder sehr warme Luft nach Deutschland. Das geht das große Schwitzen in die nächste Runde und viele Menschen sind wieder munter am Stöhnen. Nach ein bis zwei Tagen Hitze ist es dann auch wieder nicht mehr schön und so mancher wird sich eine Abkühlung herbei wünschen.

Die warmen Luftmassen strömen aus dem Norden Afrikas direkt über Spanien, das Mittelmeer und Frankreich bis zu uns nach Deutschland. Allerdings ist die Intensität des Hitzewelle und deren Ausdauer noch nicht so ganz klar. Derzeit sieht es nach 3 bis 4 Tagen mit heißen Tagen über 35 Grad aus. In der Spitze sind im Südwesten bis zu 37 oder gar 38 Grad durchaus denkbar. Ende Juni wurden Topwerte bis zu 39,6 Grad gemessen. An diesen Wert werden wir wohl nicht ganz herankommen.

Samstag noch heftige Gewitter, nächste Woche vielfach sonnig

Mit der Hitze gibt es ab Montag viel Sonnenschein. Dagegen kann es am Wochenende zwar auch heiß werden. aber noch mit zum Teil heftigen Gewittern. Da drohen teilweise Unwetter. Am Samstag werden 23 bis 33 Grad erreicht, die höchsten Werte gibt es am Oberrhein. Die niedrigen Werte an der See. Da kann man kräftig durchatmen. In der kommenden Woche gibt es anfangs kaum Gewitter.


Hitzewelle
Nicht nur bei uns, sondern auch in Frankreich wird es heiß. Stellenweise sind dort über 40 Grad möglich.

Am Samstag vor der Hitzewelle muss man allerdings mit einem Unwettertief rechnen. Vom Emsland bis nach Freiburg können sich teilweise starke Gewitter bilden. Lokal sind Hagel und Starkregen dabei. Da sollte man den Blick nicht vom Himmel lassen, besonders, wenn man etwas im Freien geplant hat. Erst zum Sonntag lassen Schauer und Gewitter langsam nach.

Dauer der Hitzewelle unklar

Wie lange die ganz große Hitze erhalten bleibt, ist heute noch unsicher. Aber es könnte auch über den Monatswechsel hinaus recht warm bleiben. Die Temperaturen verbleiben auf sommerlichem Niveau. Eine erneute sehr kalte Phase erscheint aus heutiger Sicher unwahrscheinlich, kann aber natürlich nie ganz ausgeschlossen werden. Dazu muss die Hitze erstmal da sein. Danach kann man besser erkennen, wie es weitergeht.

Der Juli ist bisher etwas kühler als im Mittel der Jahre 1961 bis 1990. Dabei handelt es sich bei diesem 30-Jahresmittel schon um ein sehr altes Mittel zu Zeiten, als es klimatologisch gesehen noch deutlich kühler als heute war. Wenn wir da aktuell noch drunter liegen, dann kann man erahnen wie frisch es aktuell in der Tat ist. Die nächsten Tage werden das negative Defizit aber wieder ausgleichen.

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