„Deutschland macht einen Sprung in den Sommer“ – Experte Johannes Habermehl sagt bis zu 28°C voraus!

Aus dem Frühling wird jetzt der Frühsommer! Pünktlich zum 1. Mai legt das Hoch über Deutschland nochmal richtig nach – und Wetter-Forscher Habermehl nennt eine Zahl, die staunen lässt.
Jetzt geht's los! Nachdem das Hoch über Mitteleuropa schon den ganzen April hinweg für satte Sonne und Temperaturen über dem Soll gesorgt hat, schaltet es pünktlich zum 1. Mai noch einen Gang höher – und zwar gleich mehrere auf einmal. Über Deutschland baut sich derzeit eine gigantische Hochdruckkonstellation auf, die uns in eine Wetterlage katapultiert, die bereits nach Hochsommer riecht.
Die Modelle aus Offenbach und Reading sind sich verblüffend einig: Es wird sonnig, trocken und richtig, richtig warm. Der Maibaum darf sich also schon mal einen Sonnenhut aufsetzen.
Omegahoch sorgt für den Sommer-Knall
Schuld an dem ganzen Spektakel ist ein sogenanntes Omegahoch, benannt nach dem griechischen Buchstaben Ω. Diese außergewöhnlich stabile Konstellation legt sich wie ein Schutzschild über Mitteleuropa und blockiert sämtliche Tiefdruckausläufer vom Atlantik.

Die Folge: tiefblauer Himmel, kaum Wind, und vor allem warme Luftmassen, die sich von oben in die bodennahen Schichten absenken. Eine klassische Frühsommer-Wetterlage – nur eben deutlich früher und kräftiger, als man es von einem normalen Maianfang gewohnt wäre. Ein Geschenk des Himmels für alle Grillmeister.
Bis zu 28 Grad – der Süden brennt!
Schon am Maifeiertag selbst klettern die Werte verbreitet auf 18 bis 23 Grad, am Wochenende geht es dann richtig zur Sache: Am Samstag stehen 22 bis 26 Grad auf dem Zettel, und entlang von Rhein, Main und Oberrhein dürfte am 2. und 3. Mai sogar die magische 28-Grad-Marke fallen. Dazu satter Sonnenschein von früh bis spät, kaum eine Wolke. Wer noch keine Decke im Park reserviert hat, sollte das schleunigst nachholen – die Biergärten werden aus allen Nähten platzen.
Wetterforscher Habermehl im Wonne-Modus
Experte Johannes Habermehl kommt aus dem Schwärmen kaum noch heraus: „Deutschland macht einen regelrechten Sprung in den Sommer. Werte um die 28 Grad Anfang Mai sind alles andere als selbstverständlich – das ist Frühsommer im Schnellverfahren." Der Wetterforscher rechnet damit, dass T-Shirts und Sonnencreme jetzt schlagartig aus den Schubladen geholt werden – und der Eisverkäufer um die Ecke das Geschäft seines Lebens macht.
Aber Achtung: Hinter dem Glück lauert das Gewitter
Doch die Wetterfreude hat leider einen ordentlichen Haken. Schon ab dem 3. Mai kippt das Omegahoch nach Osten ab, feucht-warme Luftmassen schieben sich von Westen ins Land. Heftige Gewitter, lokaler Starkregen und sogar Hagel sind dann nicht ausgeschlossen – besonders im Westen und Norden, also NRW, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Wer plant, sollte den Sonntag also als Wackelkandidaten im Hinterkopf behalten.
Und was wird aus den Eisheiligen?
Bleibt die spannende Frage: Schlagen die Eisheiligen zwischen dem 11. und 15. Mai noch einmal eiskalt zurück? Aktuell zeigen die Langfristmodelle nur einen leichten Dämpfer – ein bisschen Bodenfrost ist nicht ganz vom Tisch, ein echter Wintereinbruch aber unwahrscheinlich. Heißt also: Die warmen Tage genießen, was das Zeug hält! Sie könnten der Vorbote eines richtig heißen Sommers 2026 sein.
Verpassen Sie nicht die neuesten Nachrichten von Meteored und genießen Sie alle unsere Inhalte auf Google Discover völlig KOSTENLOS
+ Folgen Sie Meteored