Der Winter ist da: In der Nacht neue Schneefälle!

So schnell kann es gehen: Vergangenen Montag noch bis zu 21 Grad und heute regional nur 0 Grad und es fallen die ersten Schneeflocken der Saison vom Himmel. Wie geht es mit dem Winterwetter weiter?

Dominik Jung Dominik Jung
Winter ist da
Die ersten Schneeflocken der neuen Saison rieseln in den nächsten Stunden bis ins Flachland. Der Winter ist da.

Die Wetterlage hat sich nun umgestellt. Bereits seit gestern ist es in Deutschland ziemlich kalt geworden. Am Sonntagmorgen gab es regional sogar Frost bis minus 9 Grad, in Hoyerswerda wurden direkt über dem Erdboden sogar bis zu minus 12 Grad gemessen. Dabei war es vor 7 Tagen noch richtig warm. Da gab es in Deutschland bis zu 21 Grad. Doch damit ist erstmal Schluss.

Schon in der vergangenen Nacht gab es in Sachsen und Thüringen die ersten Schneeflocken der Saison bis in tiefe Lagen. Stellenweise war der Winterdienst in Einsatz. Auch heute gibt es viele Wolken und immer wieder fällt etwas Schneeregen oder Schnee. Im Norden ist es meist nur Regen. Dort ist es aufgrund des Meerwassers wärmer als im Rest des Landes.

Schneefälle in der Nacht zum Dienstag

In der Nacht zum Dienstag gibt es im Osten neue Schneefälle. Von Sachsen her beginnt es dann zu schneien und auf den Straßen kann es dort bei Werten um 0 Grad ziemlich glatt werden. Wir hatten ja bereits vergangene Woche darauf hingewiesen, dass es nun höchste Zeit für Winterreifen ist. Am Dienstag breiten sich die Schneefälle weiter nach Niedersachsen und Sachsen-Anhalt aus. Im großen Rest des Landes gibt es ein Gemisch aus Sonne und Wolken. Lokal sind einzelne Schneeregen- oder Schneeschauer möglich.

Die Höchstwerte erreichen am Dienstag minus 1 bis plus 6 Grad. Die niedrigsten Werte gibt es bei Schneefall. Die höchsten Werte Richtung Nord- und Ostseeküste. Auch am Mittwoch ist es mit 0 bis 7 Grad noch recht frisch. Stellenweise gibt es noch einzelne Schneeschauer. Viel kommt aber nicht mehr vom Himmel. Danach wird es langsam wieder wärmer.

Ergiebiger Landregen bleibt weiterhin aus

Angespannt bleibt die Situation in Sachen Trockenheit. Entlang des Rheins ist erstmal mit weiter sinkenden Pegelständen zu rechnen. Daher ist auch keine Entspannung bei den Preisen von Benzin und Heizöl in Sicht. Die Preise bleiben auf einem hohen Niveau und könnten sogar noch weiter ansteigen, da die Binnenschiffer weiterhin nur wenig Rohöl zu den Raffinerien transportieren können.

Wenig Regen
Es ist wie verhext: die ergiebigen Niederschläge kommen einfach nicht bis nach Deutschland voran. Bei uns bleibt es auch in den kommenden 7 Tagen einfach zu trocken.

Die Flusspegel werden sich in den nächsten 7 Tagen nicht erholen, da der Regen ausbleibt. Wann wieder ergiebiger Landregen fallen wird, steht weiterhin nicht fest. Die Wetterprognosen haben derzeit keine starken Niederschläge in Aussicht gestellt. Insgesamt wird es ab Donnerstag wieder etwas wärmer, es geht aber weiterhin deutlich zu trocken weiter. Die Situation bleibt sehr angespannt!