Der Winter beißt sich kommende Woche in Deutschland fest!

Der Winter setzt sich in den nächsten Tagen fest. Die Temperaturen rutschen immer öfters unter den Gefrierpunkt. Besonders nachts wird es zunehmend frostig. Lokal sind Tiefstwerte unter minus 15 Grad möglich. Besonders über Schnee sind bis zu minus 20 Grad drin. Dazu kommt stellenweise Schneefall auf.

Johannes Habermehl Johannes Habermehl 19 Jan 2019 - 12:00 UTC
Winterwetter
In Deutschland kommt der Winter nun auch im Flachland zum Zug. Frost und Schnee stellen sich ein.

Die milden Zeiten sind nun auch im Flachland vorbei. Bereits die Nacht zum Samstag brachte Tiefstwerte bis minus 18 Grad. Direkt über dem Erdboden wurden sogar bis zu minus 20 Grad gemessen. Lediglich direkt an der Nordsee war es lokal noch frostfrei. Die nächsten Tage wird es nun immer kälter.

Am Sonntag erreichen die Höchstwerte minus 2 bis plus 3 Grad. Dazu weht ein frischer Wind aus östlichen Richtungen. Dadurch fühlen sich die Temperaturen noch einen ganzen Tick kälter an als sie eigentlich sind. Hier spielt der sogenannte Windchillfaktor eine Rolle. Er sagt aus, wie wir die Temperaturen bei einer bestimmten Windgeschwindigkeit tatsächlich empfinden.

Nachtfrost bis minus 20 Grad

Im Südwesten ziehen am Sonntagmorgen dichte Wolken auf. An der Grenze zu Frankreich kann es stellenweise etwas Schnee geben. Sonst scheint am Sonntag nahezu überall die Sonne vom blauen Himmel herab. Es ist ein schöner Tag für einen Spaziergang. In der Nacht zu Montag ziehen auch im Norden Richtung Schleswig-Holstein einige Wolkenfelder vorüber. Dadurch sind die Chancen ganz im Süden und ganz im Norden für eine freie Sicht auf den Blutmond am Montagfrüh nicht so gut wie im Rest des Landes.

Gegen 6.12 Uhr erreicht am Montagmorgen die totale Mondfinsternis ihren Höhepunkt. Dann schimmert der Mond in rötlichen Farbtönen. Die Temperaturen sinken in der Nacht zum Montag auf minus 1 bis minus 15 Grad. Die tiefsten Werte gibt es im Alpenvorland über Schnee. In den kommenden Tagen wird es dann immer kälter. Besonders in der zweiten Wochenhälfte sinken die Nachtwerte vielfach auf unter minus 10 Grad. Über Schnee sind dann minus 20, lokal auch bis minus 25 Grad drin.

Regional kommt Schneefall auf

Zu den niedrigen Temperaturen gesellt sich dann auch noch regional Schneefall. Am Dienstag ziehen aus Westen Wolken auf. Da stellt sich allerdings die Frage wie weit diese Schneewolken bis nach Westdeutschland vorankommen. Wahrscheinlich gibt es nur westlich des Rhein etwas Neuschnee. Sonst ist es trocken. Der hohe Luftdruck überwiegt. Aber das kennen wir ja schon: Entweder strömt nach Deutschland sehr kalte Luft, die dann aus Osten kommt und damit trocken ist oder es kommt aus Westen Niederschlag auf, der dann aber immer gleich auch eine Milderung bringt. Kälte und viel Schnee zusammen ist eher eine Ausnahme.

Schneefall im Westen
Aus Westen ziehen am Dienstag Schneewolken auf. Es ist noch fraglich wie weit die Schneewolken nach Osten vorankommen.

Am Montag erreichen die Höchstwerte minus 2 bis olus 3 Grad, am Dienstag sind es minus 3 bis plus 2 Grad und am Mittwoch werden minus 3 bis plus 1 Grad sein. Wie es dann ab Donnerstag weitergeht, ist heute wieder etwas unsicherer. Nach dem US-Wettermodell könnte es zum nächsten Wochenende massiv kalt werden. Da ist von Tageswerten um minus 10 bis minus 5 Grad die Rede. Das europäische Modell sieht dagegen eher wieder eine leichte Milderung auf Werte um 0 Grad. Es bleibt also spannend!

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