Akute Unwetter-Warnung am Muttertag! Gewitter mit Hagel und Starkregen rollen heran – diese Regionen trifft's heute hart

Akute Unwetter-Warnung pünktlich zum Muttertag: Aus Frankreich rollt am Nachmittag eine kräftige Gewitterfront heran – mit Starkregen, Hagel und Sturmböen. In der Nacht droht stellenweise sogar Dauerregen mit bis zu 40 Litern.


Der Muttertag startet zunächst völlig harmlos. Vor allem im Osten und Südosten zeigt sich die Sonne am Vormittag von ihrer besten Seite, auch in der Mitte und im Westen bleibt es bis zur Mittagszeit meist trocken.

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Die Temperaturen klettern verbreitet auf 21 bis 26 Grad, an Rhein und Main sogar Richtung 27 Grad. Nur ganz im Norden und Nordwesten ist es mit 15 bis 21 Grad spürbar kühler. Doch genau dieser scheinbar perfekte Vormittag trügt – am Nachmittag wird's brenzlig!

Nachmittag-Knall: Gewitterfront aus Frankreich

Schon ab Mittag braut sich vom Westen her etwas zusammen. Eine Tiefdruckzone über Frankreich schiebt feuchtwarme Luft Richtung Süddeutschland, und in dieser energiegeladenen Luftmasse explodieren am frühen Nachmittag die ersten kräftigen Gewitter.

Ab Sonntagabend ziehen aus Südwesten starke Gewitter und sogar Unwetter nach Deutschland.
Ab Sonntagabend ziehen aus Südwesten starke Gewitter und sogar Unwetter nach Deutschland.

Die Zellen ziehen nur langsam ostwärts, die Atmosphäre ist hochgradig labil – und genau dieses gemächliche Zugtempo macht die Sache so heikel, weil sich die Niederschläge an Ort und Stelle stauen können. Wer Outdoor-Pläne hat, sollte den Wetterradar im Minutentakt im Auge behalten.

Diese Gefahren drohen konkret

Das Gefahrenpaket ist heftig: Starkregen mit 30 bis 50 Litern in kürzester Zeit, kleinkörniger bis vereinzelt mittelgroßer Hagel und Sturmböen über 80 km/h, in den Spitzen unter Gewitterzellen auch mehr.

Dazu kommt häufiger Blitzschlag – wer im Garten oder auf der Terrasse sitzt, sollte bei aufziehenden Wolken sofort ins Haus. Auch lose Gartenmöbel, offene Sonnenschirme und nicht gesicherte Pflanzen werden im Sturm schnell zum Geschoss. Mein dringender Rat: lieber zehn Minuten zu früh reagieren als zehn Sekunden zu spät.

Diese Regionen stehen ganz oben auf der Risikoliste

Im Fokus stehen am Nachmittag und Abend der gesamte Südwesten und Süden: die Pfalz, der Hunsrück, der Schwarzwald, die Schwäbische Alb, das Allgäu und Oberbayern. Wer in Karlsruhe, Freiburg, Stuttgart, Ulm, Augsburg oder München für den Nachmittag etwas geplant hat, sollte den Plan B in der Tasche haben.

Im Tagesverlauf wandern die Zellen langsam ostwärts, am Abend können auch Mittelfranken, die Oberpfalz und Niederbayern kräftig getroffen werden.

Auch Mitte und Norden bekommen ihren Anteil

Über den Mittelgebirgen in der Mitte und im Norden – also Eifel, Westerwald, Sauerland, Rothaargebirge und Harz – bilden sich am Nachmittag vereinzelt Schauer und kurze Gewitter, allerdings meist eine Nummer kleiner als im Süden.

Der äußerste Osten und Nordwesten bleibt am längsten trocken, in Vorpommern, an der Nordsee und im Emsland kommt tagsüber kaum etwas vom Himmel. Doch lange hält diese Trockenphase nicht – der Übergang in die Nacht wird hochgradig ungemütlich.

Nachts Dauerregen mit bis zu 40 Litern

Im Laufe des Abends marschiert die Gewitterlinie über die Mitte hinweg Richtung Nordosten. Bis zum Montagmorgen erreicht der teils kräftige und gewittrige Regen Sachsen, Brandenburg und Vorpommern – und das hat es in sich: Stellenweise summieren sich 30 bis 40 Liter pro Quadratmeter, lokal fällt der Regen über mehrere Stunden hinweg sogar als Dauerregen.

Die Temperaturen sinken auf 13 bis 6 Grad, im Nordwesten bei Aufklaren auf 5 bis 1 Grad mit lokalem Bodenfrost. Mein Tipp: Outdoor-Pläne mit Mama besser vormittags durchziehen!

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