Erst 26 Grad-Sommer, dann fällt SCHNEE vor Vatertag! Meteorologe perplex: „Wahnsinns-Absturz"

Verrückter geht's kaum: Am Muttertag noch sommerliche 26 Grad, wenige Tage später schon Schneefall vor Vatertag. Was hinter diesem dramatischen Wetter-Crash steckt – und wo es wirklich weiß wird.
Zwei Feiertage, zwei Welten: Während Deutschland am Muttertag in den frühsommerlichen Genussmodus schaltet und im Süden teils bis 26 Grad drin sind, schickt die Atmosphäre nur wenige Tage später schon den Winter-Gruß zurück. Vor Vatertag fällt in höheren Lagen tatsächlich Schnee – mitten im Mai. So einen Absturz erlebt man wirklich selten in dieser Heftigkeit.
Muttertag: Sommer-Hammer mit Sonne pur
Der Auftakt am Samstag verspricht Frühlings-Stimmung in Reinform. Im Süden und Westen sind 21 bis 25 Grad drin, im Nordosten und an den Küsten 16 bis 21 Grad. Am Muttertag selbst legt das Thermometer dann noch eine Schippe drauf:

In Mitte und Süden klettern die Werte verbreitet auf 22 bis 26 Grad, dazu Sonne satt. Nur am Sonntagnachmittag mischen sich im Südwesten die ersten kräftigen Gewitterzellen unter. Im Norden bleibt es mit 16 bis 22 Grad vergleichsweise frisch.
Dann kracht die Kaltfront durch
Doch das Sommerglück hat ein Verfallsdatum: Bereits in der Nacht zum Montag schiebt sich eine kräftige Kaltfront über Deutschland. Sie bringt schauerartigen Regen, Gewitter und Sturmböen, dazu im Schwarzwald und Allgäu Dauerregen. Die Temperaturen brechen regelrecht ein – im Norden auf nur noch 11 bis 14 Grad, sonst auf 14 bis 19 Grad. Innerhalb von 24 Stunden verlieren wir damit fast die Hälfte der Tageswärme.
Schnee mitten im Mai – ja, ehrlich
Die wohl spektakulärste Botschaft dieser Woche: In der Nacht zum Dienstag fällt im Südosten oberhalb von 700 bis 1000 Metern tatsächlich Schnee. Klar – auf der Zugspitze und in den höheren Alpenlagen ist Schneefall im Mai kein Beinbruch und kommt fast jedes Jahr mal vor.

Aber der Tiefenkeller ist trotzdem heftig: In der Mitte rutscht das Thermometer örtlich auf -1 Grad, dazu Luftfrost und verbreitet Bodenfrost mitten in den Eisheiligen. Für Hobbygärtner ein Albtraum – wer Tomaten, Gurken oder Geranien schon ausgepflanzt hat, sollte jetzt unbedingt abdecken oder reinholen.
Vatertag: Bollerwagen-Tour bei 14 Grad und Schauern
An Christi Himmelfahrt dann das nüchterne Bild für alle Bollerwagen-Touristen: wechselnd bewölkt, immer wieder Schauer, dazu vereinzelt kurze Gewitter und ein böiger Westwind. Höchstwerte zwischen mickrigen 10 und 16 Grad. Das sind teils 15 Grad weniger als am Muttertag – ein extremer Rückschlag, der mal vorkommt, aber selten so klar absehbar ist.
Auch das verlängerte Vatertags-Wochenende bringt keine echte Besserung. Bis Pfingsten zeigt sich der Mai 2026 von seiner kühl-feuchten Seite – mit höchstens 17 Grad und immer wieder Schauern. Statt Eiskaffee im Biergarten heißt es eher: Regenjacke und heißer Tee. Der große Sommer-Durchbruch? Lässt sich diesmal richtig bitten.
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