Achtung: Schwerer Sturm am Wochenende!

Der Herbst ist seit 9.50 Uhr da. Und es steht eine turbulente Wetterwoche an. Am Sonntag droht sogar ein schwerer Sturm mit Böen bis zu 100 km/h, in den Hochlagen sogar bis zu 130 km/h.

Leon Beurer Leon Beurer 23 Sep 2019 - 08:15 UTC

Erst Tief Klaus und dahinter direkt ein ehemaliger Hurrikan. Beides zusammen macht unseren Sommer fertig. Aber: Der endet ohnehin heute. Um 9.50 Uhr war der kalendarische Herbstanfang. Damit ist der Sommer 2019 endgültig Geschichte. Er wird als neuer Rekordsommer in Erinnerung bleiben. Zwar ist es nur der drittwärmste gewesen, aber mit 42,6 Grad wurde es in Lingen so heiß wie noch nie seit Beginn der Wetteraufzeichnungen.

Der bisherige Deutschlandrekord lag bei 40,3 Grad und dieser Wert wurde quasi pulverisiert. In Sachen Trockenheit gab es weiterhin keine Entwarnung. Erneut war ein Sommer zu trocken und es gab zu wenig Regen. Dafür gab es allerdings mehr Sonnenschein als üblich. Und nun stehen uns erstmal sehr wechselhafte Herbsttage bevor und das ganze könnte am Sonntag sogar in einem fetten Herbststurm enden.

Herbstliche Wetterwoche mit stürmischem Ende

Heute werden im Osten noch mal bis zu 22 Grad erreicht. Dort scheint stellenweise die Sonne. Sonst gibt es viele Wolken und immer wieder regnet es. Bei Regen werden nur 12 bis 15 Grad erreicht. Auch der Dienstag und der Mittwoch bleiben meist wechselhaft. Neben einem Gemisch aus Sonne und Wolken gibt es immer wieder Schauer.

Der ex-Hurrikan Umberto schaut übrigens morgen mit seinen Ausläufern auch mal bei uns vorbei. Sein Zentrum verbleibt bei den Britischen Inseln, wir bekommen aber seine Wolken und neuen Regen ab. Er sorgt mit dafür, dass es bei uns bei der wechselhaften Wetterlage bleiben wird. Ein stabiles Hoch ist derzeit nicht in Sicht. Der goldene Herbst lässt damit auf sich warten. Auch in der zweiten Wochenhälfte ändert sich das nicht. Ganz im Gegenteil: Am Sonntag droht auch noch Sturm!

Sturm ab Sonntagnachmittag?

Bei so vielen Tiefs die uns streifen, verwundert es nicht, dass es dann auch mal passieren kann, dass wir einen Sturm bekommen. Genau das könnte am Sonntag der Fall sein, denn dann zieht ein kleines Tief, auch Randtief genannt, direkt über Deutschland hinweg. Zwar ist die Unsicherheit noch recht groß, da es aber mehrere Wettermodelle aufgreifen ist die Wahrscheinlichkeit durchaus recht hoch.

Demnach würde der Wind am Sonntagnachmittag aus Westen deutlich zunehmend und dann am Abend auch in der Mitte und in der Nacht dann im Osten. Wir sprechen von Spitzenböen bis 100 km/h im Flachland und bis zu 130 km/h in den Hochlagen der Mittelgebirge. Da die Bäume oftmals noch viel Laub tragen, kann das schnell zu Baumschäden führen mit den entsprechenden Auswirkungen.

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