Achtung: Glätte durch Frost und Schneefälle!

Der Winter tut sich mehr als schwer. Doch am Mittwoch und am Donnerstag könnte es zeitweise auch mal ein paar Flocken geben und das bis in tiefe Lagen. Doch es ist nicht mehr als ein kurzer Wintergruß.

Johannes Habermehl Johannes Habermehl 10 Dez 2019 - 17:12 UTC
Glätte durch Schnee
Besonders in mittleren und höheren Lagen kann es von Mittwoch bis Freitag glatte Straßen geben.

Die kommenden Tage bringen zum Teil erhebliche Glätte auf den Straßen und Gehwegen. Das sollten wir nicht unterschätzen. Es ist zwar am Tag meist recht mild, doch gerade nachts liegen die Temperaturen an der Schwelle zum Frost und das kann schlagartig für glatte Straßen sorgen. Da kommt man auf der Straße schneller ins Schleudern als einem lieb ist.

Viele Autofahrer sind auf Glätte bisher noch gar nicht eingestellt, war es doch bisher ziemlich unspektakulär in Sachen Winterwetter. In den Niederungen gab es bisher nur Matschwetter und von Schnee war kaum was zu sehen.Doch das könnte sich zwischen Mittwoch und Freitag kurzzeitig ändern. Am Freitag kann es von Hamburg bis nach Berlin auch mal ein paar Flocken geben. Doch liegen bleibt davon kaum etwas. Die nächste Milderung steht aber schon bereit.

Stürmischer und nasser 3. Advent

Die Höchstwerte erreichen am Mittwoch 2 bis 6 Grad. In der Nacht zu Mittwoch und in der Nacht auf Donnerstag sinken die Werte auf 0 Grad und im Süden auf bis zu minus 5 Grad. Besonders nachts kommt es zu überfrierende Nässe. Der Mittwoch bringt viele Wolken und aus Westen Niederschläge. Die fallen im Nordwesten anfangs als Schneeregen oder Schnee, später weitgehend als Regen.

Auch am Donnerstag gibt es viele Wolken, doch es fällt kaum etwas vom Himmel. In der Nacht zum Freitag ziehen aus Norden neue Wolken auf. Die bringen neue Niederschläge und die fallen stellenweise bis in tiefe Lagen als Schneeregen oder Schnee. Das betrifft besonders die Nacht auf Freitag. In mittleren und höheren Lagen kann auch mal etwas liegen bleiben, sonst eher nicht. Nach den Schneefällen setzt direkt wieder eine Milderung ein und die Werte steigen zum Samstag und Sonntag deutlich an.

Kein Winterwetter bis Weihnachten

Die Luft erwärmt sich am Samstag auf 6 bis 12 Grad und der 3. Advent schafft dann sogar 8 bis 13 Grad. Dabei spielt der Westwind auch wieder eine große Rolle. Besonders am Samstag kommt es in der Mitte und im Norden zu einer Sturmlage mit Böen bis 90 oder sogar 100 km/h und das auch im Flachland. In den Hochlagen und an der Küste sind auch orkanartige Böen möglich. Die letzten Details sind noch unklar. Es könnte eine ganz schön windige Angelegenheit werden.

Das nasse, stürmische und milde Wetter geht auch am Sonntag weiter und auch in der Woche bis zu 4. Advent sind keine großen Wetteränderungen in Sicht. Es bleibt zu warm und sehr nass. Winterwetter stellt sich einfach nicht ein. Die Zeichen stehen nach wie vor auf grünen Weihnachten statt Schnee zum Fest.

Werbung