40 Grad! Der Hitze-Hammer kommt zurück – Wetterforscher warnt: „Das wird brutal!"

Es wird wieder richtig heftig: Bis zu 40 Grad am Oberrhein, tropische Nächte, Hitzewarnungen. Der Sommer 2026 dreht in der neuen Woche noch einmal komplett am Rad.
Der Auftakt ins Wochenende ist noch das reinste Vergnügen. Am Samstag ziehen im Norden und Osten ein paar lockere Wolken durch, im Nordosten fällt vielleicht mal ein kurzer Schauer. Ansonsten: Sonne satt. Nur am Alpenrand kann es am Nachmittag und Abend vereinzelt blitzen und donnern.
Die Höchstwerte liegen im Norden und Osten bei angenehmen 25 bis 30 Grad, an den Küsten bleibt es mit rund 22 Grad frisch. Im Süden und Westen sind es dagegen schon 29 bis 35 Grad.
Der Wind weht schwach bis mäßig aus Nordwest bis Nordost – und in der Nacht zum Sonntag kühlt es auf 19 bis 11 Grad ab. In einigen größeren Städten Südwestdeutschlands bleibt es allerdings bei rund 20 Grad unangenehm mild.
Der Wochenstart dreht auf – 37 Grad sind drin
Am Sonntag geht es weiter bergauf. Im Nordosten und Osten mal Wolken, sonst meist Sonne pur. Der Norden erwärmt sich auf 26 bis 32 Grad, an der Küste bleibt es bei auflandigem Wind kühler. Im Rest des Landes stehen 29 bis 35 Grad auf dem Zettel, die höchsten Werte gibt es im Südwesten.
Und dann kommt der Montag – und mit ihm der erste echte Brecher. Im Osten bilden sich zwar Quellwolken, Schauer sind aber kaum zu erwarten. Sonst: sonnig, trocken, heiß. Im Norden 27 bis 29 Grad, sonst 30 bis 38 Grad, mit den Spitzenwerten in den Niederungen des Südwestens. Der Wind? Kaum vorhanden. Genau das macht diese Wetterlage so gefährlich.
Dienstag: 38 Grad – am Oberrhein kratzt es an der 39
Der Dienstag setzt noch einen drauf. In der Südwesthälfte ziehen zeitweise Wolkenfelder durch, sonst scheint überwiegend die Sonne. Nur in den Alpen sind Gewitter möglich, ansonsten bleibt es staubtrocken.

Die Temperaturen klettern im Norden auf 27 bis 30 Grad, sonst auf 30 bis 38 Grad. Direkt am Oberrhein – also in der Rheinebene zwischen Basel, Freiburg und Karlsruhe – sind sogar 39 Grad drin. Das ist keine Kleinigkeit mehr, das ist Extremhitze.
Mittwoch: Die 40-Grad-Marke fällt
Am Mittwoch startet der Tag freundlich, am Nachmittag türmen sich dann Quellwolken auf. Vor allem über den Mittelgebirgen sind einzelne Hitzegewitter möglich – kurz, knackig, mit Blitz und Donner.
Bundesweit werden 30 bis 37 Grad erreicht, nur ganz im Norden bleibt es mit 27 bis 29 Grad etwas erträglicher. Am Oberrhein aber ist die magische 40-Grad-Marke wieder im Spiel. Solche Werte kennt man aus Spanien, nicht aus Baden-Württemberg. Willkommen im neuen deutschen Sommer.
Tropennächte und Hitzewarnungen – der Körper kommt nicht zur Ruhe
Das eigentliche Problem sind nicht nur die Tageswerte. Es sind die Nächte. In der Nacht zum Dienstag sinken die Werte nur auf 22 bis 16 Grad, zur Mitte der Woche auf 21 bis 14 Grad.
Wo es nachts nicht unter 20 Grad geht, spricht man von einer Tropennacht. Der Kreislauf bekommt keine Erholung, der Schlaf leidet, die Belastung summiert sich Tag für Tag. Hitzewarnungen werden in weiten Teilen des Landes wieder ausgegeben werden müssen – besonders für ältere Menschen, Kleinkinder und alle, die draußen arbeiten.
Donnerstag bringt Gewitter – aber nur eine kurze Verschnaufpause
Zum Donnerstag hin kippt die Lage. Nach sonnigem Beginn wachsen die Quellwolken, und vor allem in den Mittelgebirgen sowie im Westen und Südwesten sind Gewitter mit Starkregen möglich. Die Höchstwerte gehen leicht zurück: 27 Grad im Nordosten, bis zu 35 Grad im Südwesten.
In der Nacht zum Freitag bleibt es örtlich unruhig mit Schauern und Gewittern, bei Tiefstwerten von 20 bis 15 Grad. Wer jetzt auf eine echte Abkühlung hofft, sollte sich nicht zu früh freuen. Der Hochsommer hat noch lange nicht sein letztes Wort gesprochen. Die kommende Woche wird für viele zur echten Belastungsprobe.