Finger weg vom Kirschlorbeer! Experten schlagen Alarm – das sollten Sie stattdessen pflanzen
Kirschlorbeer gilt bereits als invasive Pflanzen. Sie wächst schnell und ist immergrün. Häufig wird sie als Sichtschutz gepflanzt. Dabei ist sie ökologisch kaum tragbar und steht auf der Beobachtungsliste invasiver Pflanzen des Bundesamts für Naturschutz.

Der Kirschlorbeer kommt ursprünglich aus Vorderasien und bietet eine Gefahr für heimische Pflanzen. Nicht zuletzt sind seine Früchte für Menschen und Tiere giftig.
Kirschlorbeer kann der Umwelt schaden
Die schnellwachsende Pflanze ist vor allem schädlich, wenn sie unkontrolliert wachsen darf. Die dicken Blätter nehmen den heimischen Pflanzen das Licht und das Wasser. Die Bodenchemie wird darüber hinaus verändert, da in der Nähe dieser Pflanze kein weiteres Leben stattfindet.
Die Pflanze hat in unserem Lebensraum keine natürlichen Feinde
Natürliche Feinde der Pflanze gibt es in Deutschland nicht. In der Schweiz ist der Kirschlorbeer seit zwei Jahren verboten.

Nur wer bereits einen Strauch besessen hat, darf ihn behalten. Auch das Verschenken oder Tauschen der invasiven Art steht unter Strafe.
Viele heimische Möglichkeiten haben dieselben Vorteile
Statt Kirschlorbeer gibt es eine Vielzahl an heimische Alternativen für den Garten: Liguster ist halbimmergrün und gut für Insekten und Vögel. Die klassische Hainbuche wird oft als Hecke genutzt und bietet dichte Blätter. Die Berberitze gilt als besonders pflegeleicht und liefert wirklich schönes Herbstlaub. Der Weißdorn ist ein klassischer Frühblüher und daher wertvoll für Insekten und Vögel.
Der Feldahorn ist robust und kann ebenso für strukturreiche Hecken genutzt werden
Insekten und Schmetterlinge werden angelockt
Weitere Alternativen wären: Schlehe (Frühblüher, Nektar für Bienen, Schutz für Vögel durch Dornen), Holunder (schnellwachsend, essbare Blüten, vielseitig für Garten und Küche) und Heckenrosen (pflegeleicht, dekorativ, wertvoll als Nist- und Schutzplatz für Vögel).
Die Artenvielfalt stärkt den eigenen Garten
Nicht zuletzt beheimaten verschiedene heimische Pflanzen einer Vielzahl an Insekten und Vögeln.
Die Artenvielfalt im eigenen Garten macht ihn klimaresilienter und stärker gegen Wetterextreme. Die Artenvielfalt ermöglicht ein intaktes Ökosystem, sodass wir durch das eigene Pflanzen direkt einen Beitrag zum Umweltschutz leisten können.
Quellenhinweis
Utopia.de (2026). Tschüss Kirschlorbeer! Das sind 10 bessere – und deutlich hübschere Alternativen für den Garten. Haushalt und Wohnen. Ratgeber.