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Sommer-Absturz? Juli und August kühl und nass!

Die ganze heißen Tage sind nun erstmal vorbei und auch die Unwetterlage hat sich verabschiedet. Geht es nun mit dem Sommer bergab? Was sagen die aktuellen Klimatrends?

Anneliese Lunkenheimer Anneliese Lunkenheimer 14 Juni 2018 - 08:12 UTC
Nass und kühl
Fallen Juli und August kühl und regnerisch aus? Neue Langfristprognosen deuten darauf hin.

Kommt jetzt der große Sommer-Absturz oder ist der Sommer noch zu retten? Dabei ist es ja immer ziemlich subjektiv was man unter einem schönen oder einem schlechten Sommer versteht. Für die einen muss ein Sommer viele Hitzetage haben, für andere Menschen reichen 25 Grad als angenehme Sommerwerte völlig aus. Fakt ist: die ganz große Hitze ist erstmal vorbei. Wir hatten nun etliche Tage mit Höchstwerten von bis zu 34 Grad. In den kommenden Tagen geht es erstmal angenehm weiter.

Wäre der Juni nach den ersten 10 Tagen schon vorbei gewesen, dann wäre es der heißeste Juni seit Beginn der Wetteraufzeichnungen gewesen. Doch der Juni ist nun mal noch nicht vorbei und es geht nun deutlich kühler weiter, wobei die Temperarturen für die Jahreszeit normale Werte erreichen. In den kommenden Tagen pendeln die Werte meist zwischen 19 Grad an den Küsten und bis zu rund 30 Grad in einigen Regionen im Binnenland.

US-Wetterdienst NOAA sieht durchschnittlichen Juli und August

Geht es nach dem staatlichen US-Wetterdienst NOAA, dann sind die heißen Monate erstmal vorbei. Demnach sollen der Juli und der August nicht mehr zu warm, sondern allenfalls durchschnittlich ausfallen. Nach einem Hitzesommer sieht es also nach dieser Prognose nicht aus. Aber: Das ist natürlich nur ein Klimatrend und die Trefferquote ist bei weitem nicht mit der einer klassischen Wettervorhersage für die nächsten 3 bis 5 Tage zu vergleichen. Es kann also so kommen, muss es aber nicht. Klimatrends sind bisher immer noch eine sehr experimentelle Angelegenheit und werden dies auf absehbare Zeit auch bleiben.

Beim Niederschlag trifft der amerikanische Wetterdienst auch eine Aussage. Besonders der August könnte im ganzen Land nasser als üblich ausfallen. Der Juli hingegen könnte im Süden mehr Regen bringen als üblich, dafür im Norden trockener ausfallen. Der aktuelle Monat Juni soll als einziger Sommermonat wärmer als im langjährigen Mittel ausfallen. Diese Aussage ist aber nach aktuellem Stand nicht allzu schwierig, denn immerhin ist der Juni bisher schon gut 3,5 Grad wärmer als im langjährigen Mittel.

Privater Wetterdienst sieht weiterhin etliche Hitzewellen

Im Gegensatz zum staatlichen US-Wetterdienst NOAA sieht der private ebenfalls amerikanische Wetterdienst AccuWeather weiterhin einen Sommer mit zahlreichen Hitzewellen. Diese sollen in der Spitze Höchstwerte bis 38 Grad bringen und zeitweise durch heftige Unwetterserien unterbrochen werden. In den nächsten Tagen ist allerdings von einer markanten Hitzewelle nichts zu sehen. Die Temperaturen erreichen zwar immer wieder mal 30 Grad oder etwas mehr, aber diese Werte sind häufig nur sehr lokal anzutreffen. Die Wetterprognosen sehen für die kommenden Tage eher Wohlfühlwetter statt Hitzehammer.

In den kommenden Tagen erreichen die Werte meist 25 Grad, nach Norden etwas weniger, sonst etwas mehr. Dazu gibt es immer wieder reichlich Sonnenschein. Dazwischen sind einzelne Schauer oder am Sonntag auch mal Gewitter möglich. Viel Niederschlag ist allerdings nicht zu erwarten. Dort wo es bisher trocken war, geht die große Trockenheit weiter.


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