Thermostat auf 5 heizt schneller? Dieser Irrtum treibt Ihre Heizkosten in die Höhe
Der Herbst bringt die erste Kälte in die Wohnungen und Häuser. Oftmals liegen die Temperaturen in den Nächten unter zehn Grad. Schnell greifen wir zur Heizung, um uns die Kälte ein wenig fernzuhalten.

Wer richtig heizen möchte, sollte ein paar Tipps beachten. Das eigene Heizverhalten auf den Prüfstand zu stellen, kann wahre Einsparwunder bringen. Zunächst ist es ratsam, das Thermostat der Heizung tatsächlich nicht direkt auf Stufe 5 zu drehen.
Richtiges Heizen fängt beim Lüften an
Ein energiebalanciertes Heizverhalten fängt schon beim richtigen Lüften an. In der kalten Jahreszeit macht es Sinn die Fenster nur komplett zum Lüften zu öffnen. Ein gekipptes Fenter ist energetisch nicht hilfreich. Kurzes Lüften funktioniert am besten, wenn wir die Fenster in gegenüberliegenden Räumen öffnen.
Ein Luftaustausch ist nicht nur gut für unsere Gesundheit
Je nach Temperatur und Witterung reichen da schon ein paar Minuten. Nach dem Lüften kann dann das Thermostat auf die gewünschte Raumtemperatur gestellt werden. Da genügt in der Regel die Stufe 3. Diese Stufe liegt bei um die 20 Grad Celsius.

Wenn wir durchgefroren nachhause kommen und die Heizung direkt auf die Stufe 5 stellen, machen wir einen fatalen Fehler. Die Heizung wird genauso aufheizen, wie auf der Stufe 3, nur mit dem Unterschied, dass die Zimmertemperatur am Ende circa 28 Grad Celsius beträgt.
Mit ein wenig Geduld und einem warmen Tee schaffen wir mit der dritten Stufe definitiv schon einmal weniger Heizkosten.
Nicht alle Räume in der Wohnung sollten gleich beheizt werden
Darüber hinaus ist es immer hilfreich, nur bestimmte Räume zu heizen.
Beispielsweise eignen sich hierfür das Büro, Kinderzimmer und Wohnzimmer. Alle anderen Räume, die nicht regelmäßig benutzt oder nur zum Schlafen aufgesucht werden, können deutlich kühler bleiben. Die Wärme können wir gut in den Räumen halten, wenn wir die Türen immer schließen.
Schlafräume können kühl bleiben
Die warme Luft verliert sich sonst schnell in der restlichen Wohnung und wir kommen aus dem Heizen nicht mehr raus.
Oftmals ist es nur eine Frage der Gewöhnung, ob wie in der Küche beispielsweise auch mit weniger Wärme auskommen. Kurzes Durchlüften ist allerdings in allen Räumen ratsam, unabhängig davon, wie stark sie beheizt werden. Besonders beim Wäschtrocknen in der Wohnung macht es Sinn, die feuchte Luft immer wieder rauszulüften und die Wäsche nicht nur durch die Heizungsluft trocknen zu lassen.
Artikelreferenz
ntv.de. (2026). Welche Heizfehler kosten Geld? Experten klären auf - Tipps zum Warmhalten.