Lust auf Kanada? Weingüter, Craft-Beer und jede Menge Kultur machen den Osten reizvoll
Kanadas „Firsts” statt Kanada First: Nova Scotia, die attraktive Provinz im Osten des Landes, feiert gleich mehrere kanadische Premieren. Wein, Genuss, eine bewegte Geschichte und Kultur stehen dabei im Mittelpunkt.

Nova Scotia gilt als Kanadas älteste Weinregion. Bereits 1611 wurden im Annapolis Valley die ersten Reben gepflanzt. Heute steht die Region mit über 70 Winzern und 20 Weingütern für charakterstarke Weine aus kühlem Klima.
Kanadas „Firsts” im Glas
Mit „Tidal bay“ brachte Nova Scotia 2012 Kanadas ersten definierten Weinstil und Apellations-Wein mit exakt festgelegtem Anbaugebiet und Rebsorten hervor. Der frische, aromatische Weißwein wird zu 100 % aus regionalen Trauben erzeugt, von einer Verkostungsjury geprüft und soll speziell als Begleitung zu lokalen Meeresfrüchten seinen Reiz entfalten.
Cider aus den Äpfeln Nova Scotias
Auch im Cider-Bereich versucht man sich. 2025 wurde mit „Red Sky“ Kanadas erste Herkunftsbezeichnung für einen definierten Ciderstil geschaffen. Die trockenen, spritzigen Cider bestehen ausschließlich aus Äpfeln aus Nova Scotia und unterliegen ebenfalls einer Qualitätsprüfung. Die Initiative hebt das besondere Terroir der Region hervor und unterstützt die lokale Landwirtschaft.
Mit dem Nova Scotia Good Cheer Trail bietet die Region Kanadas erste Route, die Weingüter, Craft-Brauereien, Cider-Produzenten und Destillerien verbindet. Über 80 Stationen zwischen Yarmouth und Sydney bieten die Möglichkeit, die kulinarische Vielfalt der Provinz zu entdecken, von Tidal Bay über frischen Cider bis hin zu Single Malt Whisky direkt aus dem Fass.
Kanadas erste nationale historische Stätte
Fort Anne in Annapolis Royal ist Kanadas erste nationale historische Stätte und ein bedeutender Ort mit bewegter und bewegender Vergangenheit. Das Gebiet war ursprünglich ein wichtiger Ort für die in den atlantischen Provinzen heimische indigene Bevölkerung der Mi’kmaq, bevor es im 17. und 18. Jahrhundert zum Zentrum früher europäischer Besiedelung wurde.
Die Anlage mit Festungswerken erzählt die Geschichte der Mi’kmaq, Franzosen, Briten und Akadier und bietet ein Museum, Ausstellungen und Führungen.
Kanadas erster UNESCO „Place of History and Memory”
Africville in Halifax, Nova Scotia, ist der erste „Place of History and Memory” in Kanada, der von der UNESCO für die historische Aufarbeitung der Versklavung und des Sklavenhandel ausgezeichnet wurde. Er wurde 2024 für seine Bedeutung als Zufluchtsort für vertriebene Menschen der afrikanischen Diaspora gewürdigt.
Africville war eine wichtige afro-neuschottische Gemeinde in Halifax, die in den 1960er-Jahren zerstört und deren Bewohner vertrieben wurden. Heute erinnert ein Museum an diesen Ort.
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