Den Quitter’s Day hast du geschafft – aber am zweiten Wochenende entscheidet sich, ob du Held oder Weichei bist
Der Quitter’s Day ist vorbei– der Tag, an dem viele ihre Neujahrsvorsätze heimlich begraben. Doch jetzt am zweiten Wochenende im Jahr wird es ernst: Hältst du deinen Vorsatz noch durch?

Der berüchtigte Quitter’s Day liegt hinter uns – der statistisch entscheidende Tag, an dem die meisten ihre Neujahrsvorsätze aufgeben und die Motivation auf die Probe gestellt wird.
Viele wissen gar nicht, dass es diesen inoffiziellen Tag gibt, doch seine Wirkung ist real: Schon wenige Tage nach dem Jahreswechsel wanken die Vorsätze, und am zweiten Wochenende im Jahr zeigt sich, wer wirklich dranbleibt.
Die Psychologie dahinter ist simpel:
Unser Gehirn liebt schnelle Belohnungen und hasst zu viel Druck. Bist du noch stark genug, um deine Ziele durchzuziehen – oder bist du innerlich schon ein Weichei?
Am 1. Januar war alles klar – bist du heute noch entschlossen?
Vielleicht hast du dir vorgenommen, regelmäßig ins Fitnessstudio zu gehen, zu joggen, Gewicht zu verlieren oder dich gesünder zu ernähren. Andere setzen sich Ziele wie weniger Alkohol trinken, weniger Zeit am Handy verschwenden oder mehr Geld sparen.
Am Neujahrstag klingt das alles logisch und machbar. Doch die Psychologie zeigt: Sobald der Alltag zurückkehrt, meldet sich der innere Schweinehund, und Motivation sinkt schnell.
Warum Vorsätze laut Psychologie so schnell scheitern
Das Problem ist selten fehlender Wille, sondern oft zu große Pläne. Viele wollen alles sofort ändern: tägliches Training, strikte Diät, strenges Sparprogramm. Das erzeugt Stress im Gehirn, das Belohnungssystem gerät ins Wanken – und schon kippt der Vorsatz. Wer hingegen kleine, realistische Schritte geht, hat deutlich bessere Chancen, langfristig dran zu bleiben.
Zu groß gedacht? Dann schalte einen Gang zurück
Jetzt ist nicht die Zeit zum Aufgeben, sondern zum Anpassen. Statt täglich Marathontraining reicht ein täglicher Spaziergang. Statt kompletter Diät wähle eine bewusste Mahlzeit am Tag. Kleine Schritte fühlen sich unspektakulär an, sind aber entscheidend für langfristigen Erfolg.
Allein kämpfst du – gemeinsam bleibst du dran
Sprich über deinen Vorsatz. Freunde, Familie oder Kollegen können dich motivieren, erinnern oder mitziehen. Wer gesehen wird, bleibt eher konsequent – gerade bei Sport, Ernährung oder Sparzielen.
Verbote frustrieren – kleine Erfolge motivieren
Statt dir ständig etwas zu verbieten, füge Positives hinzu: mehr Bewegung, selbst gekochtes Essen, bewusstere Pausen. Jeder kleine Erfolg gibt dir das Gefühl, die Kontrolle zurückzugewinnen – und genau das hält dich jetzt im Spiel.
Today is known as Quitters Day, the point when many New Years resolutions start to feel harder to keep. If thats you, take a breath. Progress doesnt have to be perfect to be meaningful. One imperfect step forward today still counts. Keep going. pic.twitter.com/NSbjAS2Q1J
— Baptist Health (@BaptistHealth) January 10, 2026
Schon gestrauchelt? Dann nutze dieses Wochenende
Wenn du bereits nachgelassen hast, ist das kein Scheitern. Entscheidend ist, was du jetzt tust. Dieses zweite Januar-Wochenende ist deine Chance, deinen Vorsatz neu zu justieren, statt ihn stillschweigend zu begraben.
Jetzt zählt deine Entscheidung
Der Quitter’s Day mag vorbei sein – doch deine Bewährungsprobe läuft jetzt. Bist du stark und hältst an deinen Neujahrsvorsätzen fest – oder zeigst du dich als Weichei?