Abnehmen können Sie woanders: Der „Bauch Italiens“ gilt Gourmets als Tor zum Himmel
Die Emilia-Romagna gilt nicht ohne Grund als eine der bedeutendsten Genussregionen Italiens. Denn sie ist die Heimat weltbekannter Spezialitäten. Dazu besitzt sie auch noch zahlreiche Welterbe-Stätten und 110 Kilometer Küste.

Schon landschaftlich hat die Schöne in der Mitte Italiens eine Menge zu bieten: Gerahmt wird sie vom Fluss Po, dem Apennin und der Adria. Dazwischen erstrecken sich malerische Hügel- und Berglandschaften. Die unberührten Landschaften des Apennins und des Po-Deltas mit ihren National- und Regionalparks eignen sich vor allem im Frühling und Frühsommer wunderbar zum Radfahren und Wandern.
Welterbe in Ferrara, Modena, Bologna und Ravenna
Zudem besitzt die Region zahlreiche Städte, die für ihre Kunst, Kultur und UNESCO-Welterbestätten bekannt sind. Die Renaissance-Stadt Ferrara, die Piazza Grande nebst Dom und Ghirlandina-Turm in Modena, die frühchristlichen Bauten in Ravenna und zwölf Abschnitte der Arkaden in Bologna zählt die UNESCO zum Weltkulturerbe.
Dass die Emilia Romagna auch als „Bauch Italiens“ bezeichnet wird, verdankt sich ihren kulinarischen Genüssen. Mit 45 Produkten mit geschützter Ursprungs- und geografischer Angabe – zuletzt ergänzt durch den traditionellen Gemüsekuchen Erbazzone Reggiano – verfügt sie über eine außergewöhnliche Dichte an kulinarischen Spitzenprodukten, wie sie kaum eine andere Region Europas vorweisen kann.
Parmesan und Parmaschinken
Nicht wenige der Erzeugnisse haben es zu Weltruhm gebracht. Namen wie Parmigiano Reggiano, Prosciutto di Parma oder der Balsamessig Aceto Balsamico Tradizionale stehen international für Qualität und handwerkliche Perfektion, Tortellini und Tagliatelle zeugen von der Verwurzelung der Küche im Alltag.

Parma ist der Namensgeber von Parmesan und Parmaschinken. Und so ist das Leben auch in dieser Stadt untrennbar mit Essen und Genießen verbunden. Fast 200 Schinken-Betriebe gibt es im Umland von Parma: an zwei Seiten mit Fenstern versehene Bauten, in denen die Schinken in leichtem Durchzug und nach strengen Vorgaben an der Luft trocknen.
Auch die Parmesan-Herstellung ist ein Wirtschaftsfaktor: Von mehr als 500 Käsereien, die im geschützten Herkunftsgebiet den ebenso köstlichen wie bekömmlichen Parmigiano Reggiano herstellen, sind 300 in Parma und Umgebung heimisch.
Keine Spaghetti zur Bolognese
Bolognas bekanntester Exportschlager ist die Bolognese, die hier allerdings als „Ragú“ bekannt ist – und niemals zu Spaghetti gegessen wird. Denn an einer solchen Nudel kann die Soße nicht haften. Dafür gibt es die breiteren, etwas raueren Tagliatelle oder Papardelle.
Weil man in der Gegend nicht nur gut, sondern meist auch viel isst, empfiehlt es sich, die Kalorienzufuhr durch Schwimmen und Strandläufe abzufedern. 110 Kilometer Küste bieten dafür jede Menge Platz.
Sonne, Sand und Meer
Die Strandbäder in den Provinzen Ferrara, Forlì-Cesena, Ravenna und Rimini bündeln im Sommer alle Komponenten adriatischen Strandglücks: Weicher Sand, wenig Brandung und die landestypische Ausstattung mit Liegen, bunten Sonnenschirmen, Cafés und Spielplätzen fügen sich zum klassischen italienischen Stranderlebnis.
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