Tropensturm Barry sorgt in den USA für Schäden!

In den USA ist der erste Hurrikan der Saison, Hurrikan Barry, am Samstag auf Land getroffen. Das ganze passierte bei New Orleans im US-Bundesstaat Louisiana. Gefahr ging vor allen Dingen durch heftigen Regen aus.

Tim Weingärtner Tim Weingärtner 15 Juli 2019 - 18:00 UTC
Hurrikan-Saison gestartet
Die Hurrikan-Saison ist nun gestartet. Hurrikan Barry hat als erste Hurrikan in diesem Jahr die USA getroffen und zwar in Louisiana.

Der Hurrikan-Saison ist für die USA eröffnet. Den Anfang macht der Hurrikan Barry. Er traf am Samstag auf den US-Bundesstaat Louisiana. Dabei kam es vor allen Dingen zu heftigen Regenfällen. Die Sturmböen um 115 km/h waren dagegen nicht so dramatisch. Gefährlich war der heftige Dauerregen, denn der sorgte für Überschwemmungen. Lokal fielen über 500 Liter Regen. Der heftige Regen sorgt dann für Überschwemmungen. Manche Regionen liegen dort unterhalb des Meeresspiegels und diese können sich dann wie eine Badewanne mit Wasser füllen.

Der Sturm war bei Barry wie gesagt nicht das große Problem. Im Vergleich zu manch anderem Hurrikan war das ja fast schon ein laues Lüftchen. Doch die Hurrikan-Saison ist damit für dieses Jahr erstmal eröffnet. Hurrikans sind tropische Wirbelstürme die je nach Stärke in 5 Kategorien unterteilt werden. Dabei ist Stufe 5 die höchste und Stufe 1 die niedrigste Kategorie.

Hurrikans bringen oft schwere Schäden

In den vergangenen Jahren gab es immer wieder zerstörerische Hurrikans und das nicht nur in den USA. Oftmals wurden auch Inseln in der Karibik mit voller Wucht getroffen. Die Stürme bilden sich meist direkt über dem Atlantik. Das Wasser ist dort sehr warm, teilweise um 29 Grad. In Verbindung mit der kühleren Luft bildet sich dann zunächst entsprechende Tiefdruckgebiete aus, die sich rasch verstärken können und dann durch immer weitere Energiezufuhr zur Hurrikans werden können.

Treffen diese auf bewohntes und bebautes Gebiet, dann kann es zu heftigen Schänden kommen. Zum einen gibt es heftigen Starkregen. Dabei wurden schon Mengen über 1000 Liter pro Quadratmeter beobachten. Außerdem gibt es heftigen Sturm und mit dem Sturm dann auch sehr hohe Wellen. Letztere wiederum können dann auch die küstennahen Regionen überschwemmen. Im vergangenen Jahr war das besonders in Florida der Fall. Kleinere Inseln wurden durch Flutwellen überschwemmt.

Hurrikans und Tornado haben nichts miteinander zu tun

Wirbeltsturm ist nicht gleich Wirbelsturm. Ein Hurrikan ist ein großräumiger Sturm. Tornados dagegen sind extrem kleinräumig. Sie sind oft nur ein paar hundert Meter im Durchmesser. Eher verschwindend gering im Vergleich zu einem Hurrikan. Ein Tornado lebt in der Regel auch nur wenige Minuten bis Stunden. Ein Hurrikan kann sich über Tage halten und dabei immer weiter verstärken.

So etwas ähnliches wie Hurrikans wäre bei uns dann ein Orkan. Das ist ein kräftiges Sturmtief, mit Spitzenböen im Bereich von mehr als 119 km/h. Dann spricht man von Orkanböen. Bei uns haben manche Orkanböen bereits über 200 km/h erreicht. Das war aber nur in den Bergen der Fall. Im Flachland liegen die Extremböen bei um 150 km/h.

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